Drohnen sind heute in jedem Elektromarkt erhältlich. Das hat zur Folge, dass immer mehr der kleinen Flugobjekte unterwegs sind, oft mit fatalen Folgen. Bei einem Überflug von kritischer Infrastruktur kann es schon mal zu Warnungen und verstärkten Sicherheitsvorkehrungen kommen. Mit dem Thema hatte kürzlich auch OMV zu tun.

In der deutschen Gemeinde Steinhöring nahm ein 22-jähriger im Juli 2024 seine damals frischgekaufte Drohne mit auf einen Testflug. Das Fluggerät wurde per Software angewiesen, dem Drohnenpiloten automatisch zu folgen. Letzterer setzte sich in sein Auto und freute sich auf spektakuläre Aufnahmen. Allerdings blieb die Drohne letztlich an einem Baum hängen und schlug auf dem Werksgelände eines OMV-Standorts auf.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Omv?

OMV kann die Richter nicht überzeugen

Der Drohnenpilot meldete sich umgehend bei dem Betrieb, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. Nachdem er auch seine Personalien da ließ, wurde ihm seine ramponierte Drohne übergeben. Die Geschichte hätte hier enden können, doch OMV ging noch weiter. Als Reaktion auf den Vorfall verstärkte das Unternehmen die Sicherheitsvorkehrungen vor Ort und stellte unter anderem einen weiteren Mitarbeiter ein.

Daraus entstanden Kosten, welche von OMV auf rund 10.000 Euro beziffert wurden. Jene sollten dem Drohnenpiloten in Rechnung gestellt werden, der die Zahlung jedoch verweigerte. So landete das Thema letztlich vor dem Zivilgericht München II, wo OMV nun unterlag. Die zuständige Richterin erkannte keine Notwendigkeit seitens OMV dafür, die Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen. Schließlich habe der Drohnenpilot sich unmittelbar gemeldet und der Konzern wusste so, woher die abgestürzte Drohne kam.

Mit Kanonen auf Spatzen geschossen

OMV bleibt auf den Kosten also sehr wahrscheinlich sitzen. Noch dazu sei die Frage erlaubt, ob der Konzern dem eigenen Image einen Gefallen tut, wenn derart hart gegen Hobby-Drohnenpiloten vorgegangen wird, noch dazu wenn diese nach einem Unfall nicht einfach die Flucht ergreifen, wie es sonst leider viel zu häufig geschieht. Bewertet werden soll das Ganze an dieser Stelle aber nicht und auf den Aktienkurs hat es auch keinen Einfluss. An der Börse wird weiter auf positive Signale aus dem Chemiebereicht gehofft, was die OMV-Aktie konstant auf hohem Niveau hält.

Omv-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Omv-Analyse vom 17. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Omv-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Omv-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Omv: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...