Es ist mehr als ein bloßer Termin im Kalender. Wenn der Seltene-Erden-Produzent Lynas am 26. Februar seine Bücher öffnet, blicken Anleger auf das Ende einer Ära. Für CEO Amanda Lacaze wird es einer der letzten großen Auftritte vor ihrem geplanten Abschied sein – in einer für das Unternehmen strategisch wichtigen Marktphase.

Das Unternehmen bestätigte gestern, dass die Ergebnisse für das erste Halbjahr (Stichtag 31. Dezember 2025) am kommenden Donnerstag, den 26. Februar 2026, veröffentlicht werden. Im Fokus stehen dabei nicht nur Umsatz und Produktionsvolumina, sondern vor allem der Fortschritt der neuen Wachstumsstrategie „Towards 2030“. Nach dem Abschluss des Investitionsprogramms „Lynas 2025“ warten Investoren auf Belege für die operative Umsetzung.

Führungswechsel wirft Schatten voraus

Die Präsentation gewinnt durch die Personalien an Brisanz: Amanda Lacaze wird den Konzern zum Ende des Finanzjahres im Juni verlassen. In ihrer zwölfjährigen Amtszeit formte sie Lynas von einem Sanierungsfall zu einem globalen Schwergewicht mit einer Marktkapitalisierung von rund 15 Milliarden australischen Dollar. Während der Vorstand aktuell weltweit nach einer Nachfolge sucht, gilt der kommende Bericht als Gradmesser für den Zustand, in dem sie das Unternehmen übergibt.

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Geopolitischer Gegenwind

Als größter Produzent von getrennten Seltenen Erden außerhalb Chinas besetzt Lynas eine strategische Schlüsselposition. Zuletzt geriet der Titel jedoch unter Druck, nachdem Berichte über US-Fördergelder für heimische Konkurrenten die Runde machten. Der Markt wird genau beobachten, wie sich das Management gegen diese neue Wettbewerbsdynamik positioniert und ob die strategische Bedeutung der australischen und malaysischen Standorte gewahrt bleibt.

Die Webcast-Präsentation mit CEO Lacaze startet am Berichtstag um 11:00 Uhr Sydney-Zeit. Für Anleger dürfte entscheidend sein, ob der Ausblick trotz der wachsenden Konkurrenz und des bevorstehenden Führungswechsels die nötige Stabilität signalisiert.

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