Am heutigen Montag wurde der RTR Post Monitor für das dritte Quartal 2025 veröffentlicht. Große Überraschungen gab es dabei nicht zu sehen. Das Briefgeschäft entwickelte sich weiter rückläufig. Internationale Briefsendungen waren mit einem Minus von 1,3 Prozent im Jahresvergleich noch einigermaßen stabil. In Österreich hingegen gingen die Briefsendungen um elf Prozent auf noch 101 Millionen zurück. Für die Österreichische Post klingt das erstmal nicht nach einer guten Nachricht.

Gleichzeitig konnte allerdings das wichtige Paketgeschäft, welches in der Bilanz vermutlich ohnehin eine weitaus größere Rolle spielen, weiter wachsen. 100,9 Millionen Pakete wurden in Österreich in Q3/25 verschickt, was einem Plus von drei Prozent entspricht. Unangefochtener Marktführer bleibt die Österreichische Post.

Die Konkurrenz der Österreichischen Post ist weit abgeschlagen

51,7 Prozent der nationalen Paketsendungen wurden von der Post abgewickelt. Mit weitem Abstand auf Platz zwe folgte Amazon, wo ein Marktanteile 16,8 Prozent erreicht werden konnte. DPD, lange Zeit erster Verfolger der Österreichischen Post, musste sich mit 13,7 Prozent und Platz 3 begnügen. Im internationalen Geschäft ist die Dominanz der Post etwas weniger erdrückend. Mit einem Marktanteile von 27,2 Prozent belegte man aber auch hier den Spitzenplatz.

Neue Impulse für die Aktie ergeben sich aus den erwartbaren Zahlen nicht. Immerhin rechtfertigt das Ganze aber den generellen Kurs der Österreichischen Post. Der Paketversand rückt immer mehr in den Mittelpunkt. Um Marktanteile zu verteidigen, setzt der Anbieter verstärkt auf möglichst viele Standorte, insbesondere in Form von vollautomatischen Post-Stationen. Die Erfolge bei den Marktanteilen lassen vermuten, dass dieser Ansatz sich schon heute auszahlt.

Munter weiter

Dementsprechend wird an der Strategie auch nicht weiter gefeilt. Im Januar eröffnete die Österreichische Post weitere Standorte. Ein nicht geringer Anteil der Bevölkerung dürfte eine Poststation in der Nähe haben, was die Post beim Paktversand oftmals zur bequemsten Option macht. Das sind nicht die schlechtesten Voraussetzungen, um Marktanteile zu halten und potenziell auszubauen. Auch die Aktie kann sich wieder sehen lassen, nachdem kürzlich eine Korrektur auf dem Vorjahr aufgeholt werden konnte. Am Montagmorgen standen 33,05 Euro auf der Anzeigetafel.

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