Österreichische Post-Aktie: Konzentration aufs Wesentliche!
Wie die Österreichische Post am Montag mitteilen ließ, trennt das Unternehmen sich von Anteilen am deutschen Pharmagroßhändler AEP. Der Mitteilung zufolge war man über die Muttergesellschaft Adelheid seit 2013 beteiligt und erhöhte den eigenen Anteil schrittweise bis auf 51,52 Prozent. Die Unterzeichnung für den beabsichtigen Verkauf hat bereits stattgefunden; noch im Laufe des ersten Quartals soll das Ganze abgeschlossen werden.
Zur Begründung sagte die Post, dass sie sich mehr auf ihr Kerngeschäft als E-Commerce-Dienstleister in Südost- und Osteuropa, in der Türkei und darüber hinaus konzentrieren wolle. Als neue Eigentümerin von AEP tritt The Platform Group in Erscheinung, welche damit ihr eigenes Angebot zu stärken versucht. Das klingt im ersten Moment nach einer klassischen Win-win-Situation, so die Kartellbehörden dem Ganzen zustimmen mögen.
Nur nicht zu viel verraten
Die Anleger können das Ganze allerdings nicht abschließend bewerten, da die Österreichische Post keinerlei Angaben zum Verkaufspreis machte. Es lässt sich daher nur mutmaßen, ob das Unternehmen letztlich mit Gewinn aus der Sache herausgeht oder unter dem Strich draufgezahlt haben mag. Für den Aktienkurs lieferte die Meldung keine neuen Impulse.
Letzterer bewegte sich am Dienstagmorgen leicht um 0,6 Prozent in Richtung Süden und kam dadurch bei 32,50 Euro an. Die Aktie der Österreichischen Post hat eine ansehnliche Erholung hinter sich, nachdem im vergangenen Jahr maue Halbjahreszahlen zunächst für Ernüchterung sorgten. Über das 52-Wochen-Hoch hinaus trauen die Bullen sich aber bislang nicht.
Österreichische Post: Fokus!
So der Verkauf der Österreichischen Post dabei weiterhelfen mag, das Wachstum in Kernsegmenten voranzubringen, ist die Transaktion aus Anlegersicht nicht negativ zu werten. Die eher zurückhaltende Kommunikation macht es aber nicht eben einfach, darüber ein abschließendes Urteil zu fällen. Letztlich ist die Angelegenheit aber ohnehin nicht spielentscheidend und darf daher ohne schlechtes Gewissen mit einem beherzten Achselzucken zur Kenntnis genommen werden.
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