BYD-Aktie: Die Phase der Wahrheit!
Anleger von BYD brauchten am Montag starke Nerven. An den heimischen Börsen gerieten die Papiere des chinesischen E-Auto-Giganten massiv unter die Räder und verbuchten ein Minus von rund acht Prozent. Der Grund für den Ausverkauf ist ein herber Dämpfer bei den Absatzzahlen: Der Januar 2026 markiert den schwächsten Jahresauftakt seit dem Pandemie-Schock von 2020. Die einstige Wachstumsmaschine scheint ins Stocken zu geraten, was die Aktie auf den tiefsten Stand seit Februar 2025 drückte.
Drastischer Absatzschwund: Die Zahlen lügen nicht
Die nackten Zahlen verdeutlichen das Ausmaß der Misere. Insgesamt rollten im ersten Monat des Jahres nur 205.518 Fahrzeuge bei BYD vom Hof – ein sattes Minus von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Besonders auffällig ist der Einbruch bei den Plug-in-Hybriden, deren Absatz um 28,5 Prozent auf rund 122.000 Einheiten sank. Auch die reinen Stromer (BEVs) konnten den Abwärtstrend nicht stoppen.
Gezeitenwechsel in Peking: Der Geldhahn ist zu
Hinter dem Einbruch steckt jedoch mehr als nur eine schwache Saisonalität. Die chinesische Regierung hat ihre Prioritäten fundamental verschoben. Während der E-Auto-Sektor zwischen 2015 und 2025 als nationales Prestigeprojekt massiv gefördert wurde, taucht er im neuen 15. Fünf-Jahresplan (2026–2030) nicht mehr als oberste Priorität auf. Die Konsequenz: Seit Anfang Januar sind die staatlichen Kaufanreize Geschichte. Ohne das finanzielle Polster aus Peking wird der Wettbewerb nun deutlich rauer.
Ein Lackmustest für den Branchenprimus
Für BYD beginnt nun eine Phase der Wahrheit. Der Konzern muss beweisen, dass er auch ohne die schützende Hand des Staates und ohne üppige Subventionen profitabel wachsen kann. Der aktuelle Kurssturz spiegelt die Skepsis der Investoren wider, ob die hohe Bewertung ohne die bisherige Sonderrolle im Staatsgefüge noch haltbar ist.
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