Nervöse Märkte testen die Bullen! An der Börse herrscht am Montagmorgen ein rauer Wind, und auch die Papiere von Rheinmetall können sich dem Sog nicht ganz entziehen. In einer insgesamt zittrigen Marktstimmung startete der DAX-Titel vorbörslich bei rund 1.753 Euro – ein spürbarer Rücksetzer im Vergleich zum Schlusskurs vom Freitag (1.781,50 Euro). Damit rückt, wie schon vor wenigen Tagen, die psychologisch wichtige 50-Tage-Linie erneut ins Zentrum des Geschehens. Während diese Marke im Januar noch für eine kurzzeitige Wende nach oben sorgte, wird sie nun zum entscheidenden Prüfstein für die Standfestigkeit der Käufer.

Akkumulation trotz Kursdämpfer

Obwohl der Kurs kurzfristig schwächelt, zeigen die Indikatoren im Hintergrund ein interessantes Bild: Die Profis scheinen die Aktie weiterhin zu akkumulieren. Während der Chaikin Money Flow mit 0,16 Punkten im klar positiven Bereich notiert, signalisiert der Stochastic RSI eine überverkaufte Zone. Ein echtes bullisches Befreiungssignal steht zwar noch aus, doch das Fundament für eine Gegenbewegung wird sichtlich gemauert. Der Gesamtmarkt schaut derweil gespannt auf die Konsolidierungsphase, die den Titel seit Juni 2025 in einer Seitwärtsbewegung unterhalb des Allzeithochs gefangen hält.

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Zwischen Allzeithoch und Abgrund

Charttechnisch bleibt die Lage für die Düsseldorfer eine echte Geduldsprobe. Erst ein Ausbruch über die Hürde bei 1.853/1.860 Euro würde den Weg Richtung Topzone ebnen. Wirkliche Kaufsignale gäbe es erst jenseits der Marken von 1.944 bis 2.008 Euro. Auf der Unterseite haben die Bären allerdings noch einen weiten Weg vor sich: Starke Unterstützungen bei 1.725 Euro und ein noch offenes Aufwärtsgap bei 1.602 Euro dienen als Puffer. Erst unterhalb von 1.410 Euro müssten die Chartanalysten ernsthaft über eine langfristige Trendwende sprechen.

Analysten-Power: Jefferies erhöht den Einsatz

Trotz des aktuellen Zickzack-Kurses bleiben die Experten optimistisch. Das Analysehaus Jefferies hat seine Kaufempfehlung jüngst bestätigt und das Kursziel sogar von 2.150 auf 2.170 Euro angehoben.

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