Nvidia Aktie: OpenAI-Deal geplatzt
Nvidia steht vor widersprüchlichen Signalen: Während Analysten die Aktie mit Kurszielen von bis zu 275 Dollar für unterbewertet halten, ist ein milliardenschweres Infrastrukturprojekt mit OpenAI vorerst gescheitert. Die geplante gemeinsame Datencenter-Offensive im Volumen von bis zu 100 Milliarden Dollar liegt auf Eis – ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem der Chipkonzern seine Position im KI-Markt weiter ausbauen will.
Wettbewerbssorgen stoppen Mega-Projekt
Laut übereinstimmenden Berichten vom 31. Januar 2026 haben sich Nvidia und OpenAI nicht auf den Bau eines Datencenter-Netzwerks mit einer Kapazität von 10 Gigawatt einigen können. Der Grund: Nvidia sieht die Konkurrenzsituation von OpenAI zu Google und Anthropic kritisch. Das Wall Street Journal und Bloomberg zitieren informierte Kreise, wonach der Chipriese Bedenken hinsichtlich der strategischen Ausrichtung des KI-Start-ups hat.
Noch nicht vollständig vom Tisch ist allerdings eine kleinere Beteiligung an der laufenden Finanzierungsrunde von OpenAI. Die Gespräche hierzu sollen weiterlaufen.
Wolfe Research hebt Kursziel deutlich an
Unbeeindruckt von den OpenAI-Turbulenzen bekräftigt Wolfe Research sein Vertrauen in die Nvidia-Aktie. Am 30. Januar erhöhte die Investmentbank ihr Kursziel von 250 auf 275 Dollar und bestätigte das "Outperform"-Rating. Ausgehend vom damaligen Schlusskurs von 191,13 Dollar ergibt sich ein Aufwärtspotenzial von rund 44 Prozent.
Die Analysten begründen ihre optimistische Einschätzung mit der erwarteten Skalierung der Blackwell-Rack-Systeme. Die Modelle GB200 NVL72 und GB300 NVL72 erzielen Preise zwischen 3 und 4,3 Millionen Dollar pro Einheit. Für 2026 rechnet Wolfe mit Auslieferungen von etwa 55.000 Blackwell-Racks – ein deutlicher Treiber für Umsatz und Marge.
CoreWeave-Partnerschaft ausgebaut
Während das OpenAI-Projekt stockt, sichert sich Nvidia anderweitig strategische Partner. Am 30. Januar investierte der Konzern zwei Milliarden Dollar in den Cloud-Anbieter CoreWeave und erwarb rund 22,9 Millionen Aktien zu je 87,20 Dollar. Damit steigt Nvidias Anteil an CoreWeave auf etwa 11,5 Prozent. CoreWeave plant in den kommenden fünf Jahren den Aufbau von mehr als 5 Gigawatt Datencenter-Kapazität – ein Projekt, das direkt auf Nvidia-Hardware setzen dürfte.
Die nächsten Quartalszahlen für das vierte Geschäftsquartal 2026 legt Nvidia am 25. Februar vor. Anleger dürften dann genauer erfahren, wie stark die Nachfrage nach den neuen Blackwell-Systemen tatsächlich anläuft und ob der Rückschlag mit OpenAI durch andere Partnerschaften kompensiert werden kann.
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