Nvidia-Aktie: Ein Schock!
Die Hoffnung auf den nächsten großen Coup im Reich der Mitte hat einen herben Dämpfer erhalten. Nvidia-Chef Jensen Huang persönlich sorgte am Mittwoch für Ernüchterung, als er die Gerüchteküche rund um den H200-Chip kaltschnäuzig abkühlte. Entgegen lautstarker Spekulationen über eine angebliche Freigabe durch Peking ist die Lage glasklar: Eine offizielle Verkaufsgenehmigung steht weiterhin in den Sternen. Das Thema bleibt ein politisches Minenfeld, das für Nvidia jedoch von existenzieller wirtschaftlicher Relevanz ist.
Gerüchte versus Realität
Jensen Huang räumte rigoros mit den Spekulationen auf. In einer klaren Stellungnahme stellte er fest, dass Nvidia bisher keine einzige Bestellung von chinesischen Abnehmern für den begehrten H200-Chip verbuchen konnte. Während die Gerüchteküche bereits von einem „Go“ der chinesischen Regierung schwärmte, sieht die Realität nüchterner aus: Die Behörden in Peking beraten noch immer über die Importgenehmigung. Auch Huangs jüngste Reise nach China, gespickt mit diplomatischen Gesprächen bei Kunden und Regierungsstellen, brachte bisher keine unterschriftsreifen Verträge hervor.
Zwischen Optimismus und Geopolitik
Diese Unklarheit ist für Anleger ein zweischneidiges Schwert. Zwar zeigt sich der CEO demonstrativ optimistisch, doch er lässt keinen Zweifel daran, dass das Timing der Genehmigung komplett außerhalb seiner Macht liegt. Es ist nicht das erste Mal, dass widersprüchliche Signale aus China die Märkte verunsichern. Während die neue Chip-Plattform „Vera Rubin“ als technisches Ass im Ärmel gilt, könnte das politische Tauziehen in Fernost wertvolles Umsatzpotenzial kosten. Die Bewertung der Aktie ist ambitioniert – der Markt verzeiht hier kaum Fehler.
Der Blick auf den Februar
Spannend wird es am 25. Februar, wenn Nvidia die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr präsentiert. In der anschließenden Analystenkonferenz wird Jensen Huang Farbe bekennen müssen. Investoren wollen wissen: Kann das massive Wachstum außerhalb Chinas die geopolitischen Dämpfer kompensieren? Und wie krisenfest ist die Strategie gegenüber Peking wirklich?
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