Während Anleger auf die Quartalszahlen im Februar warten, baut Nvidia sein Ökosystem aggressiv aus. Mit einer Finanzspritze von 2 Milliarden US-Dollar für den Partner CoreWeave sichert sich der Chip-Konzern langfristigen Absatz und Infrastruktur. Das Signal vor den Zahlen ist eindeutig: Der Hunger nach Rechenleistung ist noch lange nicht gestillt.

Strategische Expansion statt Abwarten

Mitten in der sogenannten "Quiet Period" vor den Zahlen schafft Nvidia Fakten. Wie das Unternehmen bekannt gab, fließen 2 Milliarden US-Dollar in CoreWeave, einen spezialisierten Cloud-Anbieter, der seine Plattform vollständig auf Nvidia-Infrastruktur aufbaut. Der Kaufpreis lag bei 87,20 US-Dollar pro CoreWeave-Aktie.

Dieser Schritt ist mehr als eine reine Finanzanlage. Er dient dazu, den Ausbau von "KI-Fabriken" mit einer geplanten Leistung von über 5 Gigawatt bis 2030 zu beschleunigen. Für Nvidia bedeutet dies eine direkte Stärkung der eigenen Lieferkette: Die erweiterte Partnerschaft sieht vor, dass CoreWeave künftig Nvidia-CPUs, Speicherplattformen und mehrere Generationen der Infrastruktur-Hardware einsetzt.

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Termin für die Bücher steht

Parallel zur Expansion hat der Konzern den Fahrplan für die kommenden Wochen festgelegt. Am Mittwoch, den 25. Februar 2026, wird Nvidia nach Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das gesamte Geschäftsjahr 2026 präsentieren.

Die Erwartungshaltung ist nach den Rekordzahlen des dritten Quartals hoch. Damals meldete das Unternehmen einen Umsatzsprung von 62 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 57,0 Milliarden US-Dollar. Besonders das Data-Center-Segment, das Kernstück der KI-Revolution, wuchs um 66 Prozent.

Kurs hält sich auf hohem Niveau

Die Aktie reagiert auf die Nachrichtenlage stabil. Mit einem aktuellen Kurs von rund 187 US-Dollar notiert das Papier nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 190,53 US-Dollar. Die charttechnische Situation spiegelt die Zuversicht der Investoren wider, da der Kurs deutlich über den gleitenden Durchschnitten der letzten 50 und 200 Tage liegt.

Blick auf den 25. Februar

Der kommende Quartalsbericht wird zur Nagelprobe für die Bewertung des wertvollsten börsennotierten Unternehmens der Welt. Neben den reinen Zahlen für das abgelaufene Jahr dürften vor allem zwei Faktoren die weitere Kursrichtung bestimmen: der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2027 und konkrete Updates zur Nachfrage nach der neuen Blackwell-Chipgeneration.

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