Die Rekordjagd ist vorerst beendet. Nachdem die Energy Fuels Aktie erst kürzlich neue Höchststände markierte, sorgte eine Ankündigung des US-Energieministeriums (DOE) für Katerstimmung bei den Anlegern. Der Markt reagierte nervös auf potenzielle staatliche Eingriffe in die nukleare Infrastruktur, während gleichzeitig die finanzielle Belastung durch die jüngste Expansion in Australien kritisch beäugt wird.

Behörden-Vorstoß verunsichert Anleger

Auslöser für den deutlichen Verkaufsdruck war eine am Donnerstag veröffentlichte Informationsanfrage (RFI) des US-Energieministeriums. Die Behörde sucht nach potenziellen Standorten für sogenannte „Nuclear Lifecycle Innovation Campuses“. Diese staatlich geförderten Einrichtungen sollen fortschrittliche Reaktoren beherbergen und Aufgaben im Brennstoffkreislauf, wie Anreicherung und Entsorgung, übernehmen.

Obwohl es sich hierbei lediglich um einen vorläufigen Planungsschritt handelt, interpretierten Marktteilnehmer die Initiative als potenzielle Konkurrenz oder Unsicherheitsfaktor für etablierte private Anbieter. Die Reaktion fiel deutlich aus: Die Aktie verlor am Donnerstag im Tagesverlauf rund 15 Prozent an Wert, bevor sie sich am gestrigen Freitag auf niedrigerem Niveau stabilisierte. Daran änderte auch die Bestätigung des Ministeriums nichts, die Finanzierung von Kernenergieprogrammen grundsätzlich fortzuführen.

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Teure Expansion drückt auf die Stimmung

Die Korrektur trifft das Unternehmen in einer sensiblen Phase. Erst am 26. Januar kündigte Energy Fuels die Übernahme von Australian Strategic Materials (ASM) für rund 447 Millionen australische Dollar (ca. 299 Millionen US-Dollar) an. Ziel dieser „Mine-to-Metal“-Strategie ist die Integration australischer Projekte mit den US-Verarbeitungskapazitäten, um eine von China unabhängige Lieferkette für Seltene Erden aufzubauen.

Während das Management die strategische Bedeutung betont, rücken für Investoren kurzfristig die finanziellen Risiken in den Vordergrund. Analysten verweisen auf den operativen Cash-Burn, der sich in den letzten zwölf Monaten auf fast 146 Millionen Dollar belief. Diese Kapitalintensität macht die Aktie anfälliger für externe Störfeuer wie die jüngsten DOE-Nachrichten.

Hohe Bewertung trifft auf Investitionsphase

Der aktuelle Rücksetzer muss im Kontext der vorangegangenen Rally betrachtet werden. Noch am 28. Januar notierte das Papier auf einem 52-Wochen-Hoch, getrieben von einem massiven Kursanstieg von 358 Prozent innerhalb eines Jahres. Trotz solider Uranverkäufe im dritten Quartal 2025 bleibt das Unternehmen in einer kostenintensiven Investitionsphase.

Für die weitere Entwicklung ist nun die operative Umsetzung der Strategie maßgeblich. Der Abschluss der ASM-Übernahme wird, vorbehaltlich der Zustimmung von Aktionären und Behörden, für das zweite Quartal 2026 erwartet. Bis dahin bleibt der Fokus auf der Balance zwischen langfristigem Wachstumspotenzial und der aktuellen Profitabilität.

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