Die Zahlen des assoziierten Unternehmens Topicus.com geben tiefe Einblicke in die aktuelle Verfassung der Constellation-Software-Gruppe. Trotz eines deutlichen Umsatzsprungs im Geschäftsjahr 2025 sorgt ein massiver Rückgang beim Nettogewinn für Verunsicherung. Doch wie passt das starke operative Wachstum zum deutlichen Einbruch unter dem Strich?

Umsatzwachstum und Gewinnwarnzeichen

Topicus.com konnte den Umsatz im abgelaufenen Jahr um 20 % auf über 1,55 Milliarden Euro steigern. Besonders das vierte Quartal stach mit einem Gewinnplus von 41 % hervor. Betrachtet man jedoch das gesamte Jahr 2025, ergibt sich ein widersprüchliches Bild: Der Jahresüberschuss halbierte sich nahezu und sank um 53 % auf rund 70,1 Millionen Euro.

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Verantwortlich für diese Entwicklung ist vor allem die hohe Schlagzahl bei den Übernahmen. Allein im Jahr 2025 wurden Akquisitionen mit einem Gesamtvolumen von rund 390,4 Millionen Euro abgeschlossen. Diese Expansionsstrategie treibt zwar das langfristige Umsatzpotenzial, belastet aber kurzfristig durch hohe Integrationskosten und Abschreibungen das Konzernergebnis.

Starker Cashflow trotz Akquisitionsdruck

Trotz der schwächeren Gewinnkennzahlen auf Jahresbasis lieferte das operative Geschäft weiterhin solide Ergebnisse. Der operative Cashflow stieg im Gesamtjahr um 19 % auf 412,7 Millionen Euro. Dies deutet darauf hin, dass die Kernbereiche der vertikalen Softwaremärkte gesund sind und ausreichend Liquidität generieren, um die aggressive Zukaufstrategie zu finanzieren.

An der Börse spiegelt sich die Skepsis der Anleger jedoch deutlich wider. Die Aktie von Constellation Software schloss gestern bei 1.524,00 Euro und hat seit Jahresbeginn bereits über 24 % an Wert verloren. Der Titel notiert damit weiterhin deutlich unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von 1.773,34 Euro und sucht nach dem massiven Kursrutsch der letzten zwölf Monate noch immer nach einem stabilen Boden.

Das Management setzt weiterhin konsequent auf externe Zukäufe, um das Portfolio zu erweitern. Für Investoren bleibt entscheidend, ob die neu integrierten Unternehmen in den kommenden Quartalen die Profitabilität pro Aktie wieder steigern können, um den negativen Trend beim Nettogewinn umzukehren. Nachdem das vierte Quartal bereits eine Erholung beim Quartalsüberschuss zeigte, liegt der Fokus nun darauf, ob sich diese Stabilisierung im ersten Quartal 2026 fortsetzt.

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