Novartis hat heute finale Phase-III-Daten für das Medikament Vanrafia (Atrasentan) präsentiert. Die Ergebnisse der ALIGN-Studie bestätigen, dass die Therapie den Nierenfunktionsverlust bei Patienten mit IgA-Nephropathie (IgAN) verlangsamt. Damit festigt der Konzern seine Position in einem hochspezialisierten Wachstumsmarkt.

  • Studienerfolg: Vanrafia verlangsamt Nierenfunktionsverlust (eGFR-Wert) signifikant.
  • Klinische Daten: Differenz von 2,39 ml/min/1,73m² gegenüber Placebo nach 136 Wochen.
  • Finanzstabilität: Nettogewinn stieg 2025 um 11 % auf 17,4 Mrd. USD.
  • Dividende: Geplante Erhöhung auf 3,70 CHF pro Aktie.

Validierung der Langzeitwirkung

Die nun veröffentlichten Daten zeigen eine positive Differenz von 2,39 ml/min/1,73m² beim geschätzten glomerulären Filtrationsraten-Wandel (eGFR) im Vergleich zur Placebo-Gruppe. Die Messung erfolgte 136 Wochen nach Behandlungsbeginn, vier Wochen nach Ende der Studie. Der zweiseitige p-Wert lag bei 0,057.

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Da Vanrafia bereits eine beschleunigte FDA-Zulassung zur Reduzierung der Proteinurie besitzt, untermauern diese Ergebnisse das Potenzial des Wirkstoffs als Basistherapie zur Verlangsamung des chronischen Organversagens. Laut Novartis unterstreicht die Studie die Notwendigkeit von Medikamenten, die gezielt an den Treibern komplexer Nierenerkrankungen ansetzen.

Strategischer Fokus und starke Bilanz

Wird Vanrafia nun zum zentralen Pfeiler im Nierenportfolio des Konzerns? Neben diesem Wirkstoff setzt Novartis auf weitere Therapien wie Fabhalta und das experimentelle Zigakibart, um verschiedene Ursachen schwerer Nierenerkrankungen zu adressieren. Der Konzern konzentriert sich damit auf ein Feld mit hohem medizinischem Bedarf und entsprechendem Wachstumspotenzial.

Finanziell steht das Unternehmen auf einem soliden Fundament. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 stieg der Nettogewinn um 11 Prozent auf 17,4 Milliarden US-Dollar, während der Umsatz um 8 Prozent auf 54,5 Milliarden US-Dollar kletterte. Aktionäre sollen von dieser Entwicklung durch eine Erhöhung der Dividende von 3,50 CHF auf 3,70 CHF profitieren.

Mit der für das Geschäftsjahr 2025 geplanten Dividendenausschüttung und der fortschreitenden klinischen Validierung der Nieren-Pipeline untermauert Novartis seine Wachstumsziele für die kommenden Quartale.

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