DeFi Technologies gerät weiter unter Druck. Northland Securities hat die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr drastisch gesenkt – von einem erwarteten Gewinn von 0,08 Dollar je Aktie auf einen Verlust von 0,01 Dollar. Die Kehrtwende erfolgt, während die Aktie bereits 87 Prozent von ihrem Jahreshoch verloren hat.

Analysten drehen ins Negative

Laut einem MarketBeat-Bericht vom 23. Februar revidierte Analyst M. Grondahl von Northland Securities seine Einschätzung für das Geschäftsjahr 2026 am 19. Februar. Die Anpassung reiht sich in eine Serie negativer Bewertungen ein: Benchmark senkte das Kursziel von 8,00 auf 3,00 Dollar, Weiss Ratings vergab ein "Sell"-Rating, Wall Street Zen stufte von "Hold" auf "Sell" herunter.

Trotz der Downgrades liegt das Konsensrating bei "Moderate Buy" mit einem durchschnittlichen Kursziel von 4,50 Dollar – mehr als das Sechsfache des aktuellen Kurses.

Aktie am Boden, Institutionelle kaufen

Die Aktie eröffnete zuletzt bei 0,66 Dollar und bewegt sich damit am unteren Ende der 52-Wochen-Spanne von 0,66 bis 4,95 Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 255 Millionen Dollar. Mit einem Beta von 4,36 weist der Titel eine extreme Volatilität auf.

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Während Kleinanleger fliehen, greifen Großinvestoren zu. Charles Schwab Investment Management erhöhte seinen Anteil im vierten Quartal um 416 Prozent auf über 7,3 Millionen Aktien. Millennium Management stockte um 104 Prozent auf knapp 5,8 Millionen Aktien auf. Marshall Wace, Cable Car Capital und Galaxy Group Investments bauten ihre Positionen ebenfalls deutlich aus.

Sammelklage im Hintergrund

Parallel läuft eine Wertpapierklage vor dem U.S. District Court for the Eastern District of New York. Die Kläger werfen DeFi Technologies vor, Verzögerungen in der DeFi-Alpha-Arbitrage-Strategie verschleiert und den Wettbewerbsdruck durch andere Digital-Asset-Unternehmen heruntergespielt zu haben. Der betroffene Zeitraum erstreckt sich vom 12. Mai bis 14. November 2025. Die Frist für Lead-Plaintiff-Anträge endete am 30. Januar 2026.

Neue Produkte trotz Krise

Ungeachtet der juristischen und finanziellen Turbulenzen treibt das Unternehmen die Produktentwicklung voran. Am 9. Februar lancierte die Tochtergesellschaft Valour den DVIO-Index, einen institutionellen Benchmark zur Messung regulierter Kapitalströme in digitale Assets. Am 24. Februar folgte ein Webinar mit Andrew Forson, Präsident von DeFi Technologies.

Am 26. März stehen die nächsten Quartalszahlen an. Sie werden zeigen, ob die strategische Neuausrichtung die Umsatzprobleme ausgleichen kann, die zu den Analystenkürzungen und der Sammelklage führten.

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