Der Windanlagenbauer Nordex baut seine Präsenz in Südosteuropa weiter aus und meldet einen neuen Auftrag aus Serbien. Für das Projekt „Jasikovo“ liefert das Unternehmen nicht nur elf leistungsstarke Turbinen, sondern sichert sich auch langfristige Service-Einnahmen. An der Börse honoriert das Marktumfeld die anhaltende Auftragsdynamik mit Kursen, die unmittelbar am Jahreshoch notieren.

Im Zentrum der neuen Vereinbarung steht die Errichtung von elf Anlagen des Typs N175/6.X in den serbischen Karpaten. Mit einer Leistung von jeweils bis zu 7 Megawatt und speziellen Anti-Icing-Systemen sind die Turbinen exakt auf die anspruchsvollen klimatischen Bedingungen der Region zugeschnitten. Ein entscheidender Faktor für die zukünftige Profitabilität ist der dazugehörige Premium-Servicevertrag. Dieser bindet den Kunden für 30 Jahre an Nordex und beinhaltet eine Option auf weitere fünf Jahre. Solche langfristigen Wartungsverträge gelten in der Branche als margenstarke und gut planbare Einnahmequellen.

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Starke Zahlen treiben den Kurs

Die strategische Ausrichtung auf profitable Aufträge spiegelt sich deutlich in der aktuellen Marktbewertung wider. Derzeit notiert das Papier bei 46,14 Euro und verzeichnete am heutigen Handelstag ein Plus von 2,81 Prozent. Damit kratzt der Titel hauchdünn an seinem 52-Wochen-Hoch von 46,18 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht mittlerweile ein beachtlicher Wertzuwachs von rund 198 Prozent zu Buche.

Fundamental wird diese Aufwärtsbewegung von einer soliden Geschäftsentwicklung untermauert. Nach einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 631 Millionen Euro und einer Marge von 8,4 Prozent im vergangenen Jahr peilt der Vorstand für 2026 eine weitere Steigerung an.

Konkrete Fahrpläne für 2027

Der physische Startschuss für das Serbien-Projekt fällt im April 2027 mit der Errichtung der ersten Turbine. Bereits im Juli desselben Jahres soll die Anlage erstmals Strom in das Netz einspeisen und nach vollständiger Inbetriebnahme jährlich über 270 Gigawattstunden produzieren. Mit einer für 2026 anvisierten EBITDA-Marge von 8,0 bis 11,0 Prozent bei einem Umsatz von 8,2 bis 9,0 Milliarden Euro hat das Management klare finanzielle Leitplanken für die weitere operative Umsetzung definiert.

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