Der Windanlagenbauer richtet seinen strategischen Kompass für die kommenden Jahre neu aus. Pünktlich zur Präsentation einer umfassenden Nachhaltigkeitsagenda meldet Nordex einen konkreten Repowering-Auftrag von der Ostsee. Diese Kombination aus langfristiger Planung und operativem Neugeschäft untermauert die ambitionierten Wachstumsziele für das laufende Jahr.

Strategie und Emissionsabbau

Im Zentrum der neuen Unternehmensausrichtung stehen sieben Fokusthemen aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Die Basis dafür ist solide: Seit 2022 reduzierte der Konzern seine direkten und energiebezogenen Treibhausgasemissionen um 36,6 Prozent. Allein im vergangenen Jahr vermieden die weltweit installierten Anlagen des Unternehmens den Ausstoß von über 92 Millionen Tonnen CO₂. Bis 2027 soll nun ein verbindlicher Rahmen für eine umfassende Kreislaufwirtschaft im Konzern etabliert werden, um auch die indirekten Emissionen in der Lieferkette weiter zu senken.

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Frischer Wind auf Fehmarn

Passend zur strategischen Neuausrichtung liefert das operative Geschäft greifbare Ergebnisse. Auf der Ostseeinsel Fehmarn wird Nordex zwei bestehende Windparks umfassend modernisieren. Der Auftrag beinhaltet die Lieferung von 24 leistungsstarken Turbinen mit einer Gesamtleistung von 136,8 Megawatt sowie einen lukrativen Premium-Servicevertrag über zwei Jahrzehnte. Durch dieses Repowering ersetzen moderne 5,7-Megawatt-Anlagen ältere Modelle, um unter Einhaltung strenger Umweltauflagen deutlich mehr Strom zu produzieren. Die Inbetriebnahme des Projekts ist für den Herbst 2027 angesetzt.

Starker Ausblick stützt den Kurs

Diese Auftragsdynamik fügt sich nahtlos in den finanziellen Ausblick ein. Nach einem Umsatz von rund 7,6 Milliarden Euro im Jahr 2025 peilt das Management für 2026 Erlöse zwischen 8,2 und 9,0 Milliarden Euro an. Gleichzeitig soll die Profitabilität steigen, wofür eine EBITDA-Marge von 8 bis 11 Prozent angestrebt wird. An der Börse wird diese fundamentale Entwicklung honoriert. Mit einem aktuellen Kurs von 45,34 Euro notiert das Papier nur denkbar knapp unter seinem erst vor wenigen Tagen erreichten 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn verzeichnet der Titel bereits einen eindrucksvollen Wertzuwachs von knapp 51 Prozent.

Ob das Unternehmen diesen profitablen Wachstumskurs im ersten Quartal bestätigen konnte, wird am 27. April 2026 feststehen. An diesem Tag veröffentlicht Nordex den nächsten Zwischenbericht und liefert damit die ersten harten Fakten zur Erreichbarkeit der neuen Jahresziele.

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