OHB Aktie: Börsenrückzug abgesagt
Nach dem Einstieg des Finanzinvestors KKR kreisten hartnäckige Gerüchte um einen möglichen Abschied vom Kurszettel. Nun schafft das Management des Bremer Raumfahrtkonzerns klare Verhältnisse und erteilt einem Delisting eine Absage. Garniert wird diese strategische Entscheidung mit historischen Bestmarken beim Auftragsbestand und einem gewaltigen Neuauftrag aus Schweden.
Rekordzahlen und klare Verhältnisse
Die Unsicherheit im ohnehin dünn gehandelten Streubesitz von 5,7 Prozent ist beendet. Die Börsennotierung bleibt erhalten. Operativ liefert das Unternehmen parallel starke Argumente für das Vertrauen der Anleger. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 kletterte der Gesamtumsatz um 21 Prozent auf 1,24 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT legte um 17 Prozent auf 84 Millionen Euro zu. Damit übertraf der Konzern seine eigene Rentabilitätsprognose. Aktionäre sollen entsprechend eine stabile Dividende von 0,60 Euro je Anteilsschein erhalten.
Schwedischer Großauftrag füllt die Bücher
Ein wesentlicher Treiber für das künftige Wachstum ist das Segment Space Systems. Hier meldete die Tochtergesellschaft OHB Sweden erst vergangene Woche den größten Satellitenauftrag der schwedischen Geschichte. Für 248 Millionen Euro baut das Unternehmen 20 Kleinsatelliten für die Europäische Weltraumorganisation ESA.
Das Projekt namens EPS-Sterna soll ab 2029 präzisere Wetter- und Klimadaten aus der Arktis liefern. Der Konzern profitiert bei diesem Auftrag von seinem erprobten New-Space-Ansatz. Diese Produktionsweise drückt die Entwicklungszeiten von der Beauftragung bis zum Start auf lediglich drei Jahre.
Volle Auftragsbücher sichern Prognose
Der feste Auftragsbestand des Gesamtkonzerns markiert mit 3,19 Milliarden Euro ein neues Allzeithoch. Gestützt auf dieses Fundament hat das Management die Wachstumsaussichten für das laufende und die beiden kommenden Jahre angehoben. Steigende europäische Verteidigungsbudgets und das ESA-Rekordbudget von 22,3 Milliarden Euro bis 2028 sichern dem Unternehmen ein planbares Marktumfeld. Investoren erhalten am 7. Mai 2026 mit den Zahlen zum ersten Quartal den nächsten konkreten Einblick in die operative Geschäftsentwicklung.
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