Der Windturbinenbauer Nordex leitet eine strategische Wende ein, die Aktionäre aufhorchen lässt. Nach einem operativ bemerkenswerten Rekordjahr 2025 plant das Unternehmen erstmals in seiner Börsengeschichte, Anleger direkt am finanziellen Erfolg zu beteiligen. Ein neuer Auftrag aus Südosteuropa rückt angesichts dieser fundamentalen Neuausrichtung fast in den Hintergrund.

Fokus auf Profitabilität zahlt sich aus

Die Basis für die neue Ausschüttungspolitik liefert das abgelaufene Geschäftsjahr. Nordex steigerte den Gewinn auf 274 Millionen Euro und verdoppelte die EBITDA-Marge auf 8,4 Prozent. Damit erreichte der Konzern sein mittelfristiges Profitabilitätsziel ein volles Jahr früher als ursprünglich anvisiert. Gleichzeitig kletterte der Auftragseingang um gut 22 Prozent auf über 10 Gigawatt. Diese operative Stärke spiegelt sich auch an der Börse wider: Auf Jahressicht verzeichnet das Papier ein beeindruckendes Plus von rund 182 Prozent.

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Ab 2027 fließen die Millionen

Ab dem Jahr 2027 sollen nun mindestens 50 Millionen Euro jährlich an die Anteilseigner fließen – wahlweise über Dividenden oder Aktienrückkäufe. Dass die Zahlungen nicht sofort starten, liegt an den strengen Vorgaben des deutschen Handelsgesetzbuches. Nach diesen Regeln fallen ausschüttungsfähige Gewinne im Einzelabschluss der Gesellschaft erst 2026 an. Finanziell ist der Konzern für diesen Schritt mit einer Netto-Cash-Position von über 1,6 Milliarden Euro komfortabel aufgestellt.

Operatives Geschäft liefert weiter

Das Tagesgeschäft bietet derweil weitere Argumente für den Wachstumskurs. Am Montag meldete Nordex einen neuen 70-Megawatt-Auftrag aus Serbien und baut damit die Präsenz auf dem Balkan kontinuierlich aus. Ein zusätzlicher Stabilitätsanker ist das wachsende Service-Segment mit weltweit fast 14.000 gewarteten Turbinen. Dieser Bereich generiert verlässliche Einnahmen abseits schwankender Investitionszyklen. Obwohl die Aktie heute leicht um 2,67 Prozent auf 43,68 Euro nachgibt, notiert sie weiterhin in direkter Schlagdistanz zu dem erst vergangene Woche markierten 52-Wochen-Hoch.

Für das laufende Jahr peilt das Management einen Umsatz von bis zu 9,0 Milliarden Euro bei einer gesteigerten Marge von 8 bis 11 Prozent an. Die ersten konkreten Anhaltspunkte zur operativen Umsetzung dieser ambitionierten Ziele liefert Nordex am 27. April 2026 mit der Veröffentlichung des Berichts zum ersten Quartal.

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