Die Nordex SE liefert ab. Nach einer beeindruckenden Kursrallye von rund 175 Prozent in den letzten zwölf Monaten mussten fundamentale Daten folgen – und das Unternehmen enttäuscht nicht. Mit einem neuen Rekord beim Auftragseingang untermauert der Windkraftanlagenbauer die hohen Markterwartungen für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2025.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

  • Gesamtjahr 2025: Auftragseingang klettert auf 10,2 Gigawatt (+22,5 % zum Vorjahr).
  • Schlussquartal: Starker Endspurt mit 3.552 Megawatt Bestellvolumen.
  • Preisentwicklung: Durchschnittlicher Verkaufspreis (ASP) steigt auf Jahressicht leicht auf 0,91 Mio. Euro/MW.

Wachstum im Schlussquartal

Wie das Unternehmen am Dienstagmorgen mitteilte, zog das Geschäft im vierten Quartal noch einmal spürbar an. Allein in den letzten drei Monaten des Jahres 2025 sammelte Nordex Bestellungen über 3.552 Megawatt ein. Dies entspricht einem Zuwachs von gut 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nordex?

Besonders relevant ist die regionale Verteilung: Die 547 bestellten Windenergieanlagen verteilen sich auf Projekte in zwölf Ländern, wobei Deutschland, Kanada und Frankreich als Hauptabsatzmärkte fungieren. Dieser breite geografische Mix reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Märkten.

Stabile Preise trotz Wettbewerb

Neben dem reinen Volumen achten Investoren besonders auf die Preisqualität der Aufträge. Hier sendet Nordex ein beruhigendes Signal: Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Megawatt Leistung (ASP) blieb im vierten Quartal mit 0,89 Millionen Euro stabil. Auf Jahressicht verbesserte sich dieser Wert sogar leicht auf 0,91 Millionen Euro. Das Management führt dies auf den spezifischen Projektumfang und regionale Mixeffekte zurück. Für Anleger bedeutet dies, dass das Wachstum nicht durch aggressive Preissenkungen erkauft wurde.

Charttechnische Bestätigung

Der Markt hatte diese positive Entwicklung teilweise vorweggenommen. Die Aktie notiert aktuell bei 32,08 Euro und damit in unmittelbarer Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch von 33,32 Euro. Der massive Anstieg von fast 175 Prozent auf Jahressicht wird durch die operative Entwicklung nun fundamental unterfüttert. Dass der Kurs deutlich über den gleitenden Durchschnitten der letzten 50 und 200 Tage notiert, bestätigt den intakten Aufwärtstrend.

Der nächste entscheidende Termin steht bereits fest: Am 25. Februar 2026 legt der Konzern den vollständigen Jahresfinanzbericht vor. Dann verschiebt sich der Fokus von der reinen Auftragsmenge auf die Profitabilität, um zu bewerten, wie viel Gewinn aus den Rekordumsätzen tatsächlich im Unternehmen verbleibt.

Nordex-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nordex-Analyse vom 13. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Nordex-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nordex-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Nordex: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...