Die Luft für die Xiaomi-Aktie wird spürbar dünner. Im Vorfeld der anstehenden Quartalszahlen haben gleich mehrere Investmentbanken ihre Prognosen gekappt und damit den Verkaufsdruck auf das Papier weiter erhöht. Während steigende Kosten und Margendruck die Stimmung belasten, fragen sich Anleger, ob die Talsohle bereits erreicht ist.

Skepsis vor den Zahlen

Verantwortlich für die jüngste Verunsicherung sind vor allem neue Einschätzungen der Citigroup und von Bocom International. Die Analysten von Bocom verweisen in ihrem aktuellen Research-Bericht explizit auf anhaltenden Preisdruck sowie steigende operative Kosten, die an der Profitabilität des Unternehmens nagen könnten.

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Auch die Citigroup zeichnet ein vorsichtiges Bild für das laufende Jahr. Die Experten gehen davon aus, dass die kommende Bilanz schwächer ausfallen wird, als es frühere Prognosen noch nahelegten. Diese pessimistische Haltung kurz vor der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse wiegt schwer und sorgt für Nervosität am Markt.

Charttechnischer Tiefpunkt

Die Reaktion der Börse folgte prompt und drückte den Kurs gestern auf 3,44 Euro. Damit markierte die Aktie nicht nur ein neues 52-Wochen-Tief, sondern bestätigte auch den langfristigen Abwärtstrend eindrucksvoll. Allein seit Jahresanfang haben die Papiere 23,50 Prozent an Wert eingebüßt, auf Sicht von zwölf Monaten beläuft sich das Minus sogar auf fast 45 Prozent.

Fundamentale Belastungsfaktoren

Neben den direkten Analystenwarnungen rücken zunehmend makroökonomische Risiken in den Fokus. Marktbeobachter diskutieren derzeit intensiv über mögliche negative Auswirkungen durch Zollrisiken in wichtigen Absatzmärkten wie Indien. Hinzu kommen geopolitische Unsicherheiten, die das internationale Geschäft des Technologiekonzerns beeinträchtigen könnten.

Die Kombination aus sinkenden Analystenerwartungen und externen Risikofaktoren hat das Sentiment deutlich eingetrübt. Eine nachhaltige Bodenbildung dürfte erst dann realistisch sein, wenn Xiaomi mit den kommenden Quartalszahlen beweisen kann, dass die Kostenseite unter Kontrolle ist und die Margen stabilisiert werden können.

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