Nintendo verkaufte im Weihnachtsgeschäft über 17 Millionen Einheiten der neuen Switch 2 – und ließ damit die Verkäufe des Vorjahres explodieren. Doch statt Jubel folgte ein Kurseinbruch von bis zu 11%. Der Grund: Die Jahresprognose enttäuschte die Erwartungen der Analysten. Offenbar reicht selbst ein Mega-Launch nicht aus, wenn die Profitabilität unter Druck gerät.

Die Zahlen im Detail

Für die neun Monate bis Ende Dezember 2025 meldete Nintendo eine nahezu Verdopplung der Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Haupttreiber war die Switch 2, die seit ihrer Markteinführung reißenden Absatz findet. Bis zum Jahresende verkaufte das Unternehmen etwa 17,37 Millionen Konsolen.

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Doch die starke Hardware-Performance hat eine Kehrseite: Die Bruttomarge schrumpfte spürbar. Hardware-Verkäufe sind traditionell weniger profitabel als Software-Geschäft – und genau diese Verschiebung im Umsatzmix belastet nun die Rentabilität.

Teure Chips belasten Ausblick

Hinzu kommt der rasante Anstieg der Speicherchip-Preise. Nintendo-Chef Shuntaro Furukawa räumte ein, dass die Kostensteigerungen das laufende Geschäftsjahr zwar nicht erheblich beeinträchtigen würden. Sollten die Preise aber weiter auf hohem Niveau verharren, drohe mittelfristig Druck auf die Gewinnmargen.

Diese Warnung dürfte Investoren zusätzlich verunsichert haben – zumal Nintendo seine Jahresprognose unverändert ließ, obwohl die Hardware-Zahlen über den Erwartungen lagen.

Fokus auf Software-Pipeline

Analysten richten ihren Blick nun auf die Software-Offensive für die Switch 2. Während die Konsole offenbar gut ankommt, muss Nintendo zeitnah attraktive Spiele nachliefern, um die Marge zu verbessern und das Wachstum zu verstetigen. Die nächsten Quartale werden zeigen, ob der Konzern die Balance zwischen Volumen und Profitabilität findet.

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