Die Nintendo-Aktie zog am Freitag deutlich an, nachdem Berichte über starke Verkäufe der neuen Switch 2 in den USA aufkamen. Auf Tradegate schloss der Kurs mit einem Zugewinn von 6,84%. Nach einem jüngst markierten 12‑Monats‑Tief scheint die Aktie vorerst eine Erholungsbewegung zu zeigen — kann die Switch 2 den Aufwind halten?

Wesentliche Fakten
- Schlussgewinn am Freitag (Tradegate): +6,84%.
- Switch 2: Starkes US‑Absatzsignal als Auslöser der Rally.
- Launch‑Start (August 2025): Mehr als 3,5 Mio. Einheiten weltweit in den ersten vier Tagen.
- Prognoseanhebung (4. Nov. 2025): Nettoumsatz auf ¥2,25 Bio., operatives Ergebnis auf ¥370 Mrd. erhöht.
- Gerichtsurteil (16. Jan.): US‑Berufungsgericht bestätigt keine Patentverletzung gegenüber Gamevice.
- Softwareupdate (22. Jan.): Neue Switch‑2‑Titel im japanischen eShop, u. a. „Final Fantasy 7 Remake Intergrade“.
- Nächster Termin: Q3‑Zahlen am 3. Februar.

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Hintergrund zur Kursbewegung

Der jüngste Kursanstieg folgt auf Meldungen über kräftige Verkäufe in den USA. Die Switch 2 hatte bereits beim Start starke Zahlen geliefert: mehr als 3,5 Millionen verkaufte Geräte weltweit in den ersten vier Tagen, was zu einer im November vorgenommenen Anhebung der Jahresprognosen führte. Die höheren Erwartungen der Unternehmensleitung — Nettoumsatz auf ¥2,25 Bio. und operatives Ergebnis auf ¥370 Mrd. — unterstreichen die Bedeutung der Hardware‑Performance für die Bilanz.

Rechtliche Klarheit durch das Berufungsgericht am 16. Januar stärkte zusätzlich die Aussichten. Ebenso belebte frisches Softwareangebot im eShop die kurzfristige Perspektive für die Plattform.

Ausblick und Bedingungen

Kurzfristig hängt die Nachhaltigkeit der Erholung von zwei Fakten ab: den Q3‑Zahlen am 3. Februar und der Frage, ob Nintendo die positive Umsatz‑ und Ergebnisprognose bestätigt. Bestätigen die Quartalszahlen die starken US‑Verkäufe und bleibt die Prognose stabil, dürfte die Kursrally gestützt werden. Signifikant schwächere Absätze oder eine Absenkung der Guidance würden dagegen Druck auf die Aktie ausüben.

Technisch notierte die Aktie am Freitag über ihrem 20‑Tage‑Gleitenden Durchschnitt — ein mögliches Signal für kurzfristige Stärke, aber keine Garantie für eine Fortsetzung ohne fundamentale Bestätigung.

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