Nintendo Aktie: Massive Unterbewertung?
Während der japanische Gesamtmarkt zuletzt kräftig zulegte, herrscht bei Nintendo Katerstimmung. Ein Kursverlust von rund 11 Prozent innerhalb von nur sieben Tagen verunsichert Anleger massiv. Doch hinter den Kulissen deutet vieles darauf hin, dass der Markt die Risiken derzeit überproportional einpreist. Handelt es sich hier um einen berechtigten Abverkauf oder eine seltene Fehlbewertung?
Angst vor Kostenexplosion
Der Hauptgrund für den jüngsten Kursrutsch ist technischer Natur: Die Angst vor sinkenden Margen. Prognosen gehen davon aus, dass die Preise für DRAM-Speicherchips im ersten Quartal um über 90 Prozent steigen könnten. Dies würde die Profitabilität der Hardware-Sparte direkt belasten.
Marktbeobachter sehen in der Reaktion der Anleger jedoch eine Übertreibung. Daten von Simply Wall St vom 10. Februar signalisieren, dass die Aktie aktuell rund 24,6 Prozent unter ihrem fairen Wert notiert. Auch der Analystenkonsens stützt diese These: Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 12.612 JPY, was einem Aufwärtspotenzial von knapp 29 Prozent entspricht. Die Diskrepanz zwischen den langfristigen Fundamentaldaten und der aktuellen Panik ist offensichtlich.
Strategische Gegenoffensive
Nintendo verharrt nicht in Schockstarre, sondern bekämpft die typische Flaute eines Übergangsjahres aktiv. Die "Switch 2" hat sich seit ihrem Start Mitte 2025 weltweit zwar solide 17,37 Millionen Mal verkauft, doch während der heimische Markt in Japan boomt, schwächelt das Geschäft im Westen.
Um diese Lücke zu schließen, setzt Konzernchef Shuntaro Furukawa auf eine aggressive Software-Pipeline. Neue Titel wie Mario Tennis Fever in diesem Monat und Pokémon Pokopia im März sollen als Zugpferde fungieren. Zudem sicherte sich das Unternehmen erst diese Woche durch eine Partnerschaft mit Fisher-Price den Zugang zur jüngsten Zielgruppe, um die Marke unabhängig von Konsolenzyklen zu stärken.
Ausblick
Das Management hält trotz der steigenden Komponentenpreise an seiner globalen Jahresprognose fest. Der Erfolg der Aktie hängt nun maßgeblich davon ab, ob die anstehenden Spiele-Releases die Verkaufsgeschwindigkeit der Hardware in den USA und Europa normalisieren können. Sollte dies gelingen, dürfte sich der aktuelle Bewertungsabschlag schnell als Kaufgelegenheit erweisen.
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