Newmont Mining hat seinem Joint-Venture-Partner Barrick Gold offiziell Vertragsbruch vorgeworfen. Der Grund: Der weltgrößte Goldproduzent sieht Belege dafür, dass Barrick als Betreiber des Nevada Gold Mines Joint Ventures Ressourcen zu Lasten des Gemeinschaftsunternehmens für eigene Zwecke abgezweigt hat. Die Eskalation kommt zu einem heiklen Zeitpunkt.

Die Vorwürfe im Detail

Am 26. Januar 2026 informierte Newmont sowohl Barrick als auch den Verwaltungsrat der Nevada Gold Mines über die mutmaßlichen Missstände. Konkret wirft Newmont dem Mehrheitseigner und Betreiber des Joint Ventures vor, Ressourcen von der gemeinsamen Mine zu einer Liegenschaft umgeleitet zu haben, die ausschließlich Barrick gehört. Newmont macht nun von seinem vertraglichen Recht Gebrauch, Inspektionen und Prüfungen der Geschäftstätigkeit durchzuführen.

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Die Nevada Gold Mines sind für Newmont von zentraler Bedeutung – jede Störung in diesem Betrieb wirkt sich direkt auf die Produktionsziele und die finanzielle Performance aus.

Schwieriges Umfeld für 2026

Der Konflikt trifft Newmont in einer Phase, in der das Unternehmen ohnehin mit rückläufiger Produktion rechnet. Für 2026 erwartet der Konzern eine Gesamtgoldproduktion von etwa 5,3 Millionen Unzen – deutlich unter den 5,9 Millionen Unzen aus 2025. Auch die Produktionskosten (AISC) sollen steigen.

Trotz eines Rekordjahres 2025 mit 7,3 Milliarden US-Dollar freiem Cashflow und einer Nettoliquidität von 2,1 Milliarden US-Dollar steht das Unternehmen vor einem geplanten Produktionstief. Newmont plant hohe Investitionen: Rund 1,95 Milliarden US-Dollar fließen in Erhaltungsmaßnahmen, weitere 1,4 Milliarden in Entwicklungsprojekte.

Ungewisser Ausgang

Wie sich der Streit zwischen den beiden Schwergewichten der Goldbranche entwickelt, ist offen. Newmont wird die Prüfungen vorantreiben, Barrick dürfte die Vorwürfe zurückweisen. Die Märkte beobachten die Situation genau – schließlich steht die Leistungsfähigkeit einer der größten Goldminen der Welt auf dem Spiel. Am 19. März folgen die Quartalszahlen für das vierte Quartal 2025.

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