Bei Klöckner & Co verschiebt sich die Aktionärslandkarte – und zwar ausgerechnet in einer Phase, in der ein Übernahmeprozess ohnehin für Aufmerksamkeit sorgt. Die DWS Investment GmbH hat ihren gemeldeten Stimmrechtsanteil deutlich erhöht. Doch was bedeutet dieser Schritt im Kontext des laufenden Worthington-Deals?

DWS überschreitet Meldeschwelle

Aus einer Stimmrechtsmitteilung vom 25. Februar geht hervor: Die DWS Investment GmbH hält nun 6,97% der Stimmrechte an Klöckner & Co. Zuvor lag der gemeldete Anteil bei 3,83%. Die relevante Schwellenberührung datiert auf den 23. Februar 2026.

Der gemeldete Anteil setzt sich aus 6,86% zugerechneten Stimmrechten gemäß §§ 33, 34 WpHG und 0,12% über Instrumente zusammen. Als Grund nennt die Mitteilung „erhaltene Eigenkapitalsicherheiten (Equity collateral received)“ – also eine Konstellation, die typischerweise im Rahmen von Sicherheitenstellungen auftaucht und meldepflichtig ist.

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Warum die Meldung jetzt besonders auffällt

Die Stimmrechtsveränderung fällt in eine Phase, in der Klöckner & Co auch operativ und strategisch in einem besonderen Fahrwasser steckt: Im Januar wurde eine Zusammenschlussvereinbarung mit Worthington Steel unterzeichnet. Bereits im Dezember 2025 waren Verhandlungen über ein mögliches öffentliches Übernahmeangebot bestätigt worden. Und im Februar empfahlen Vorstand und Aufsichtsrat von Klöckner & Co schließlich die Annahme des öffentlichen Übernahmeangebots.

Damit wirkt die DWS-Meldung weniger wie ein isoliertes Detail, sondern wie ein weiterer Datenpunkt in einem Umfeld, in dem Stimmrechte und Einfluss naturgemäß stärker beachtet werden.

Kurs nah am Jahreshoch

Am Mittwoch schloss die Aktie bei 11,02 Euro und liegt damit nur knapp unter dem 52‑Wochen‑Hoch von 11,08 Euro (20. Januar 2026). Seit Jahresbeginn steht ein Plus von 34,55%, auf 12 Monate sogar 64,72% zu Buche. Der Kurs notiert zudem klar über dem 50‑Tage‑Durchschnitt (10,04 Euro), was die zuletzt stabile Tendenz unterstreicht.

Unterm Strich bleibt die Lage klar umrissen: DWS meldet einen spürbar höheren Stimmrechtsanteil, während parallel der Übernahmeprozess mit Worthington Steel das übergeordnete Thema bleibt.

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