Netflix Aktie: Übernahme verzögert sich
Netflix steht vor einem langwierigen Genehmigungsverfahren. Das US-Justizministerium prüft die geplante 72-Milliarden-Dollar-Übernahme von Warner Bros. Discovery auf mögliche Wettbewerbsverstöße. Die Behörden befürchten, dass der Streaming-Riese eine marktbeherrschende Stellung gegenüber unabhängigen Filmemachern und Studios erlangen könnte. Die Prüfung dürfte sich über Monate hinziehen – und öffnet damit Konkurrent Paramount Skydance ein Zeitfenster.
Behörden zweifeln, Konkurrenz lauert
Die Kartellwächter untersuchen potenzielle Verstöße gegen den Clayton Act und den Sherman Act. Netflix weist die Vorwürfe zurück und verweist auf einen Marktanteil von lediglich neun Prozent am US-Fernsehmarkt. Für 2026 plant das Unternehmen ein Programmbudget von 20 Milliarden Dollar.
Warner Bros. Discovery hat von Netflix eine Frist bis zum 23. Februar 2026 erhalten, um mit Paramount zu verhandeln. Der Rivale bietet 77,9 Milliarden Dollar in bar – und behauptet, die kartellrechtliche Prüfung bereits ohne Beanstandungen durchlaufen zu haben. Paramount signalisiert Bereitschaft, das Angebot auf 31 Dollar je Aktie zu erhöhen.
Anleger bleiben gelassen
Trotz der regulatorischen Unsicherheit zeigt sich der Markt stabil. Am 20. Februar 2026 schloss die Aktie 2,17 Prozent höher bei einem Handelsvolumen von 2,4 Milliarden Dollar. Wedbush bestätigte sein "Outperform"-Rating mit einem Kursziel von 115 Dollar. Die Analysten verweisen auf disziplinierte Ausgaben und verbesserte operative Margen.
Parallel vollzieht Netflix einen technischen Umbau. Ab dem 2. März 2026 endet die Unterstützung für ältere Hardware wie die PlayStation 3 und bestimmte Smart-TV-Modelle. Das Unternehmen setzt damit auf Profitabilität statt reines Abonnentenwachstum.
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