Netflix Aktie: Umsatzplus überrascht!
Der Streaming-Riese steckt mitten in einem zähen Ringen um Warner Bros. Discovery, während der eigene Aktienkurs in die Nähe des 52-Wochen-Tiefs rutscht. Doch nicht nur Konkurrent Paramount macht Druck – nun schaltet sich auch Star-Regisseur James Cameron ein und warnt vor den Folgen einer Übernahme. Kann Netflix den Deal trotz wachsender Widerstände sichern?
Bietergefecht spitzt sich zu
Die Konkurrenz um die begehrten Assets von Warner Bros. Discovery (WBD) intensiviert sich. Während Netflix ein Angebot von 27,75 Dollar pro Aktie (Gesamtvolumen ca. 82,7 Milliarden Dollar) für die Studio- und Streaming-Sparten vorgelegt hat, läuft die Zeit für den Gegenspieler ab. Paramount Skydance hat bis zum kommenden Montag, den 23. Februar, Zeit, ein "bestes und finales" Angebot einzureichen.
Paramounts bisherige feindliche Offerte liegt mit 30 Dollar pro Aktie (ca. 108,4 Milliarden Dollar) zwar nominell höher, zielt aber auf das gesamte Unternehmen ab. Die Aktionäre von Warner Bros. Discovery sollen am 20. März über das Netflix-Angebot abstimmen.
Trotz der niedrigeren Summe favorisiert das WBD-Board um Chairman Samuel DiPiazza Jr. und CEO David Zaslav bislang die Netflix-Option. Der Grund liegt in den Zweifeln an Paramounts Finanzierung. Der Vorstand äußerte Bedenken hinsichtlich der festen Zusage der Eigenkapitalfinanzierung durch Larry Ellison sowie möglicher Gebühren bei einem Scheitern der Kreditfinanzierung. Netflix hingegen verfügte zum Jahresende über liquide Mittel von rund 9,03 Milliarden Dollar, was dem Konzern laut Analysten den nötigen Spielraum gibt, um finanziell nachzulegen.
Prominenter Gegenwind
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Neben der finanziellen Auseinandersetzung wächst der regulatorische Druck. Regisseur James Cameron hat sich in einem Brief an Senator Mike Lee, den Vorsitzenden des Kartellunterausschusses, gegen den Deal ausgesprochen. Cameron argumentiert, das Geschäftsmodell von Netflix stünde im direkten Widerspruch zum klassischen Kinogeschäft und warnte vor massiven Arbeitsplatzverlusten in Hollywood sowie einer fundamentalen Veränderung der Kinolandschaft. Senator Lee kündigte daraufhin an, eine Anhörung zu diesen Bedenken anzusetzen.
Kurs unter Druck
Die Unsicherheit hinterlässt Spuren im Chart. Die Netflix-Aktie schloss am vergangenen Handelstag bei 77,00 Dollar und verlor damit rund 1,3 Prozent. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf etwa 18 Prozent, womit der Titel in unmittelbarer Schlagdistanz zum 52-Wochen-Tief von 75,23 Dollar notiert. Das Handelsvolumen lag zuletzt deutlich unter dem Durchschnitt, was auf eine abwartende Haltung der Investoren hindeutet.
Dennoch bleiben Marktbeobachter überwiegend positiv gestimmt. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 116 Dollar, und Häuser wie Sanford C. Bernstein bekräftigten zuletzt ihre Kaufempfehlung ("Buy").
Die kommenden Tage dürften richtungsweisend sein. Sollte Paramount bis zur Frist am 23. Februar ein wasserdichtes Angebot vorlegen, gerät Netflix unter Zugzwang. Anleger blicken nun gespannt auf die Reaktion des Managements und die angekündigte Prüfung durch die Wettbewerbshüter, bevor am 20. März die finale Abstimmung ansteht.
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