Nebius hat vorbörslich neue, ungeprüfte Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 veröffentlicht. Begleitet wurde das Update von einem Aktionärsbrief des Gründers und CEO Arkady Volozh sowie einer Telefonkonferenz mit Webcast. Was steckt inhaltlich hinter dem Zahlenpaket – und was wurde dabei bewusst ausgeklammert?

Wichtige Punkte aus der Mitteilung:
- Ungeprüfte Ergebnisse für Q4 und das Gesamtjahr 2025 (Veröffentlichung vor Börsenstart am Donnerstag)
- Enthaltene Bereiche: KI-Infrastruktur, Avride (autonomes Fahren) und TripleTen (Edtech)
- Toloka ist nicht mehr konsolidiert; frühere Perioden wurden als „eingestellte Geschäftsbereiche“ umklassifiziert
- Management-Call und Webcast am Morgen der Veröffentlichung

Toloka fällt aus der Konsolidierung

Die ausgewiesenen Konzernzahlen decken das Kerngeschäft rund um KI-Infrastruktur ab und umfassen zusätzlich Avride sowie TripleTen. Auffällig ist jedoch: Die Ergebnisse enthalten nicht mehr die Performance von Toloka, einer KI-Entwicklungsplattform.

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Hintergrund ist eine Änderung aus dem zweiten Quartal 2025. Damals verlor Nebius die Mehrheit der Stimmrechte an Toloka. Seitdem wird die Beteiligung als nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligung geführt. Die Vergleichszahlen früherer Perioden von Toloka hat das Unternehmen zudem in den Abschlussbereich „discontinued operations“ (eingestellte Geschäftsbereiche) umgegliedert.

Aktionärsbrief und Investoren-Call

Parallel zu den Finanzzahlen veröffentlichte Nebius einen Quartalsbrief an die Aktionäre von CEO Arkady Volozh. Im Anschluss ging das Management in einem Earnings-Webcast und einer Telefonkonferenz auf die Ergebnisse ein. Der Termin fand am Morgen der Veröffentlichung statt.

Aktienzahl zum Stichtag

Zum Ende des Berichtszeitraums (31. Dezember 2025) bezifferte Nebius die Zahl der ausgegebenen und ausstehenden Aktien auf 253.016.971 Stück. Diese setzen sich aus 219.465.088 Class-A-Aktien und 33.551.883 Class-B-Aktien zusammen. Nicht enthalten sind mehr als 69 Millionen Class-A-Aktien, die als eigene Aktien im Bestand gehalten werden.

Damit liefert das Unternehmen neben den Ergebniszahlen auch ein aktualisiertes Bild zur Kapitalstruktur – inklusive der Abgrenzung, welche Anteile in der „Shares outstanding“-Zahl nicht mitgezählt werden.

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