Nebius Aktie: Starker Jahresauftakt
Nebius Group steigt ins Geschäft mit autonomen KI-Agenten ein. Nur zwei Tage vor der Vorlage der Quartalszahlen gab das Infrastrukturunternehmen am 10. Februar die Übernahme des israelischen Startups Tavily bekannt. Der Deal unterstreicht die Ambitionen, sich als zentrale Plattform für Enterprise-KI zu positionieren.
Tavily bringt Echtzeit-Suche für KI-Agenten
Tavily entwickelt Technologie, die es KI-Systemen ermöglicht, in Echtzeit auf Online-Informationen zuzugreifen – etwa für Softwareentwicklung, Datenanalyse oder Finanzhandel. Das 2024 gegründete Startup beliefert Fortune-500-Konzerne und große KI-Unternehmen, darunter IBM. Die Tools verzeichnen monatlich Millionen Downloads unter Entwicklern weltweit.
Israelische Medien berichten von einem Kaufpreis von rund 275 Millionen Dollar, der bei Erreichen von Leistungszielen auf bis zu 400 Millionen Dollar steigen könnte. Offizielle Angaben zum Deal-Volumen machten beide Seiten nicht.
Mit der Integration von Tavilys Echtzeit-Such-Infrastruktur in die eigene Cloud-Plattform will Nebius Entwicklern einen umfassenderen Software-Stack für den Aufbau und Betrieb autonomer KI-Systeme bieten.
Quartalszahlen heute im Fokus
Heute vor Börseneröffnung legt Nebius die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vor. Analysten erwarten Erlöse zwischen 232 und 247 Millionen Dollar – das entspräche einem Wachstum von rund 550 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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Wichtige Eckdaten:
- Erwarteter Q4-Umsatz: ~232-247 Mio. Dollar
- Wachstum (YoY): ~550%
- Erwarteter Verlust je Aktie: 0,44-1,03 Dollar
- Marktkapitalisierung: ~23 Mrd. Dollar
Der höhere Verlust spiegelt massive Investitionen in den Infrastrukturausbau wider. Am Montag kletterte die Aktie bereits um 7,9 Prozent auf 92,88 Dollar.
Milliarden-Verträge treiben Expansion
Das Wachstum fußt auf zwei Großaufträgen: Microsoft sicherte sich im September 2025 für 17 Milliarden Dollar mehrjährige Rechenkapazität. Meta folgte mit einem Vertrag über bis zu 3 Milliarden Dollar. Beide Deals sollen seit dem vierten Quartal 2025 zu Umsätzen beitragen, mit steigender Dynamik im laufenden Jahr.
Parallel baut Nebius seine Rechenzentren rasant aus. Das Unternehmen hob sein Ziel für vertraglich gesicherte Leistung auf 2,5 Gigawatt bis 2026 an – zuvor waren es 1 Gigawatt. Bis Ende des Jahres sollen 800 Megawatt bis 1 Gigawatt vollständig angeschlossen sein. Kürzlich gingen Standorte in Israel mit B200-GPUs und in Großbritannien mit B300-Chips ans Netz, wobei Kapazitäten bereits vor Inbetriebnahme weitgehend verkauft waren.
Die Tavily-Akquisition markiert den nächsten Schritt: Nebius will nicht nur Infrastruktur bereitstellen, sondern über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zum Partner für Unternehmen werden, die autonome KI-Systeme entwickeln.
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