Nebius Aktie: Beständige Verbesserungen!
Die Nebius Group sorgt kurz vor den Quartalszahlen für Aufsehen. Mit einer strategischen Übernahme und einem kräftigen Kursplus positioniert sich der KI-Cloud-Spezialist aggressiv im Infrastruktur-Wettlauf. Doch rechtfertigen die enormen Wachstumserwartungen den aktuellen Hype an der Börse?
Strategischer Zukauf treibt Fantasie
Am Dienstag kündigte das Unternehmen die Übernahme von Tavily an, einem Spezialisten für Echtzeit-Suchtechnologie für KI-Systeme. Der Deal zielt darauf ab, die Nebius-Plattform zur Entwicklung autonomer KI-Agenten auszubauen und ergänzt die bestehende "Token Factory"-Lösung.
Anleger reagierten bereits im Vorfeld euphorisch auf die Perspektiven des Unternehmens. Die Aktie kletterte zu Wochenbeginn um knapp 8 Prozent auf rund 93 US-Dollar. Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet das Papier damit ein beeindruckendes Plus von rund 127 Prozent und lässt den breiten Technologiesektor weit hinter sich.
Explosives Wachstum erwartet
Spannung verspricht der für morgen, den 12. Februar, angesetzte Quartalsbericht. Analysten rechnen mit einem gewaltigen Umsatzsprung von rund 550 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf etwa 247 Millionen US-Dollar. Treiber sind neu verfügbare Serverkapazitäten und eine gestiegene Auslastung der KI-Cloud.
Kehrseite der Medaille bleiben die massiven Investitionskosten. Der Verlust pro Aktie dürfte sich Prognosen zufolge auf 1,03 US-Dollar ausweiten, verglichen mit 0,37 US-Dollar im Vorjahr.
Milliardenaufträge sichern Zukunft
Das Fundament für die langfristige Entwicklung scheint indes stabil. Nebius verweist auf gesicherte Verträge mit Microsoft und Meta, die potenziell ein Gesamtvolumen von über 20 Milliarden US-Dollar erreichen könnten. Um diese Nachfrage zu bedienen, plant das Unternehmen den Ausbau seiner vertraglich gesicherten Stromkapazitäten auf 2,5 Gigawatt bis 2026. Zudem soll ab der zweiten Jahreshälfte 2026 die neueste NVIDIA-Chip-Generation zum Einsatz kommen.
Angesichts einer Marktkapitalisierung von inzwischen 23,4 Milliarden US-Dollar sind die Erwartungen an den morgigen Bericht gigantisch. Anleger blicken nun darauf, ob das Management die hohen Infrastrukturausgaben mit konkreten Margenperspektiven rechtfertigen kann.
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