Microsoft Aktie: Gewinnzuwachs erwartet
Microsoft kämpft mit den Folgen seiner Rekordinvestitionen. Nach einem zweistelligen Kursverlust Ende Januar verkündete der Tech-Konzern am Wochenende eine 750-Millionen-Dollar-Partnerschaft mit dem KI-Startup Perplexity. Während Anleger die aggressive Ausgabenpolitik kritisch hinterfragen, kontert das Unternehmen mit einer strategischen Neuausrichtung seiner Cloud-Infrastruktur.
Rekordausgaben schocken die Börse
Die Investoren zeigen sich verunsichert. Zwar übertraf Microsoft mit seinem Quartalsbericht Umsatz- und Gewinnerwartungen, dennoch brach die Aktie unmittelbar danach um rund 10 bis 13 Prozent ein. Über 350 Milliarden Dollar Börsenwert wurden vernichtet.
Der Auslöser: Kapitalausgaben in Höhe von 37,5 Milliarden Dollar – ein Plus von 66 Prozent im Jahresvergleich. Diese Summe steht im krassen Missverhältnis zum Wachstum der Azure-Cloud-Plattform, die um 39 Prozent zulegte. Viele Analysten hatten mit einer Beschleunigung über die 40-Prozent-Marke gerechnet.
Finanzchefin Amy Hood stellte klar: Das Problem sei nicht mangelnde Nachfrage, sondern massive Lieferengpässe. Das Unternehmen kann Rechenzentren und Chips schlicht nicht schnell genug bereitstellen. Diese Kapazitätsprobleme sollen mindestens bis Juni 2026 andauern.
Perplexity-Deal als Gegenstrategie
Während an der Wall Street Zweifel an der Kapitaleffizienz laut werden, setzte Microsoft am 1. Februar 2026 ein Zeichen. Der Konzern schloss eine mehrjährige Partnerschaft mit Perplexity im Wert von 750 Millionen Dollar.
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Das KI-Suchstartup wird künftig Azure Foundry nutzen, um Modelle verschiedener Anbieter zu hosten – darunter OpenAI, Anthropic und xAI. Marktbeobachter werten den Schritt als strategischen Schwenk:
- Diversifikation: Azure positioniert sich als neutrale Plattform für verschiedene KI-Modelle und reduziert die Abhängigkeit von OpenAI.
- Auslastung: Die milliardenschweren Hardware-Investitionen werden unmittelbar monetarisiert.
Analysten bleiben überwiegend optimistisch
Die jüngsten Insidertransaktionen zeichnen ein gemischtes Bild. Während Führungskräfte wie Bradford L. Smith und CEO Judson Althoff Ende 2025 Aktien im Millionenwert verkauften, stockten institutionelle Investoren wie IRON Financial und Longfellow Investment Management ihre Positionen auf.
Trotz des Kursrutsches hält die Mehrheit der Analysten an positiven Einschätzungen fest. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 597 Dollar – deutlich über dem Schlusskurs vom Freitag.
Die nächsten Monate werden zeigen, ob Microsoft seine Kapazitätsengpässe in den Griff bekommt und ob die massive Ausgabenpolitik tatsächlich in entsprechendes Umsatzwachstum mündet. Bis Juni 2026 rechnet das Unternehmen mit anhaltenden Beschränkungen.
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