Die Regeln rund ums E‑Rezept sind für Redcare mehr als nur Bürokratie – sie entscheiden mit darüber, wie reibungslos Kunden künftig Rezepte digital einlösen können. Jetzt hat die zuständige Digitalagentur Gematik einen konkreten Vorschlag vorgelegt. Doch noch ist nichts final: Es läuft eine Konsultationsphase, die für den weiteren Fahrplan entscheidend ist.

Gematik legt „PoPP“-Entwurf vor

Im Zentrum steht ein Update von Gematik: Die Behörde hat Entwurfs-Spezifikationen für das Modul „PoPP“ („Proof of Patient Presence“) veröffentlicht. Dieses System soll künftig zum Standard werden, um Patienten aus der Ferne zu verifizieren und E‑Rezepte einzulösen.

Für Redcare ist das wichtig, weil der Entwurf grundsätzlich weiterhin einen nutzerfreundlichen digitalen Prozess über die App nahelegt. Laut Vorschlag könnte dabei die bisherige SMS-Verifikation wegfallen. Außerdem ist perspektivisch eine digitale Identitätsoption vorgesehen. Unterm Strich: Die technische Richtung wirkt klar, auch wenn Details noch offen sind.

Zeitplan: Feedback bis 9. Februar

Entscheidend ist: Es handelt sich aktuell nur um einen Entwurf. Rückmeldungen können bis zum 9. Februar 2026 eingereicht werden. Die finalen Spezifikationen erwartet Gematik im ersten Quartal 2026.

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Der breitere Rollout des PoPP-Systems ist erst für Ende 2026 geplant. Parallel bleibt Redcares bestehende Lizenz für die CardLink-Lösung bis 31. Januar 2027 gültig – das soll ausreichend Puffer für einen geordneten Übergang schaffen, sobald PoPP final beschlossen und freigegeben ist.

Was Anleger jetzt einordnen

Die Aktie legte am Freitag um 4,96% auf 62,45 Euro zu. Der größere Kontext bleibt aber angespannt: Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Minus von 49,23%.

Worauf es kurzfristig ankommt, ist weniger der Tageskurs als die Frage, ob sich aus der Konsultation noch relevante Änderungen ergeben. Konkret dürften die nächsten Wegmarken die Veröffentlichung der finalen Spezifikationen im Q1 2026 und danach die praktische technische Umsetzung bis Ende 2026 sein.

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