Micron Technology kratzt am Freitag an der 500-Milliarden-Dollar-Schwelle. Der Speicherchip-Hersteller profitiert von einer außergewöhnlichen Marktlage: Die Nachfrage nach High-Bandwidth-Memory-Chips für KI-Rechenzentren übersteigt das Angebot deutlich. CEO Sanjay Mehrotra bestätigte kürzlich, dass die HBM-Kapazität für das gesamte Jahr 2026 bereits ausverkauft ist. Die Aktie notiert bei rund 428 US-Dollar.

Massive Investition in Singapur

Am 27. Januar kündigte Micron an, in den kommenden zehn Jahren 24 Milliarden US-Dollar in eine neue Chip-Fabrik in Singapur zu investieren. Die Fertigungsanlage soll helfen, den Engpass bei Hochleistungsspeicherchips zu beheben.

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Hintergrund der Investition ist die anhaltende Knappheit bei HBM-Chips. Diese Komponenten sind essenziell für den Betrieb fortschrittlicher KI-Prozessoren in großen Rechenzentren. Während Software-Giganten wie Microsoft diese Woche unter Druck gerieten – Sorgen über Cloud-Kosten belasteten –, profitieren Hardware-Zulieferer wie Micron von den enormen Infrastrukturausgaben der Tech-Konzerne.

Analysten heben Kursziele an

Die Investmentbank Mizuho Securities erhöhte ihr Kursziel am 27. Januar auf 480 US-Dollar. HSBC setzte das Ziel auf 500 US-Dollar (23. Januar), TD Cowen auf 450 US-Dollar (20. Januar) und Barclays ebenfalls auf 450 US-Dollar (16. Januar).

Die Analysten verweisen auf das günstige Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Die vollständig ausgelasteten Kapazitäten sichern Micron eine hohe Planbarkeit bei den Umsätzen der kommenden Quartale. Die Aktie notiert deutlich über ihren gleitenden Durchschnitten – ein Zeichen für die starke Aufwärtsdynamik der vergangenen zwölf Monate.

Nächste Bewährungsprobe im März

Der nächste Quartalsbericht wird für März 2026 erwartet. Dann zeigt sich, ob Micron trotz der milliardenschweren Investitionen seine Margenausweitung fortsetzen kann. Der Halbleitersektor bleibt volatil, doch KI-Enabler wie Micron stehen bei Investoren hoch im Kurs.

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