SAP Aktie: Absturz nach Zahlenvorlage!
Der Walldorfer Softwarekonzern hat am Donnerstag einen dramatischen Kurseinbruch erlebt. Die Aktie sackte zeitweise um mehr als 17 Prozent ab – der heftigste Tagesverlust seit über fünf Jahren. Was war passiert?
Verantwortlich für die Panik war ausgerechnet eine Kennziffer, die eigentlich Wachstum signalisierte: Der sogenannte Current Cloud Backlog (CCB) – also der Auftragsbestand im Cloud-Geschäft – legte währungsbereinigt um 25 Prozent zu. Klingt gut? Nicht für den Markt. Denn 2024 hatte dieser Wert noch um 29 Prozent zugelegt. Die Verlangsamung schockte die Anleger.
Sturm in der Cloud
JPMorgan-Analyst Toby Ogg bringt es auf den Punkt: "Sturm in der Cloud". Die Investmentbank senkte ihr Kursziel von 290 auf 260 Euro, hält aber an der Empfehlung "Overweight" fest. Für 2026 wird eine weitere Abschwächung beim CCB-Wachstum erwartet – allerdings soll der Rückgang laut Finanzvorstand Dominik Asam nicht mehr so stark ausfallen wie im vergangenen Jahr.
Auch Berenberg reagierte und kappte das Kursziel von 280 auf 250 Euro. Analyst Nay Soe Naing betont jedoch: Die moderate Verfehlung rechtfertige den massiven Kursrutsch nicht. An der langfristigen Story habe sich nichts geändert.
Paradoxe Marktstimmung
Dabei fiel die Gesamtbilanz für 2025 eigentlich solide aus. Der Gewinn stieg deutlich, der Umsatz lag nur leicht unter den Erwartungen. Das Unternehmen kündigte zudem einen milliardenschweren Aktienrückkauf an. Dennoch: Die Aktie, die zwischen Herbst 2022 und Anfang 2025 noch das Zugpferd des DAX war, entwickelte sich seit Jahreswechsel zur schwächsten Position im Index.
Die Nervosität zeigt, wie hoch die Erwartungen an das Cloud-Geschäft mittlerweile sind. Jede noch so kleine Abweichung wird hart bestraft. Trotz der Turbulenzen bleibt SAP auf der "Analyst Focus List" von JPMorgan – als eine der überzeugendsten Anlageideen der Bank.
Die Frage bleibt: War der Ausverkauf eine Überreaktion oder der Beginn einer Neubewertung?
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