Micron Technology Aktie: Milliarden für KI-Dominanz
Micron Technology setzt zum großen Sprung an. Mit einem neuen Allzeithoch und dem Startschuss für eine gigantische Fabrik in Singapur untermauert der Speicherchip-Spezialist seine Ambitionen im KI-Sektor. Doch rechtfertigt die bereits komplett ausverkaufte Jahresproduktion den steilen Kursanstieg von über 30 Prozent allein im Januar?
Massive Investition in die Zukunft
Der Halbleiterkonzern hat am 27. Januar den Grundstein für eine neue Wafer-Fabrik in Singapur gelegt. Das Projekt umfasst ein gewaltiges Investitionsvolumen von 24 Milliarden Dollar über die nächsten zehn Jahre. Auf einer Fläche von rund 65.000 Quadratmetern (700.000 Quadratfuß) soll ab der zweiten Jahreshälfte 2028 moderner NAND-Flash-Speicher speziell für Anwendungen der künstlichen Intelligenz produziert werden.
Ergänzt wird der Standort durch eine Anlage für das sogenannte Packaging von High-Bandwidth Memory (HBM), die bereits 2027 in Betrieb gehen soll, um Synergien in der Fertigung zu nutzen. Das Projekt, das etwa 1.600 neue Arbeitsplätze schaffen soll, ist Singapurs erste zweistöckige Wafer-Fabrik und unterstreicht das Bestreben nach höherer Flächeneffizienz in der Halbleiterfertigung.
Analysten heben Ziele an
Die Börse reagierte euphorisch auf die Expansionspläne und die starke Marktstellung des Unternehmens. Die Aktie kletterte am Mittwoch um 6,1 Prozent auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 435,28 Dollar. Rückenwind lieferten frische Experteneinschätzungen: Die Großbank HSBC stufte das Papier auf „Strong Buy“ hoch, was das Handelsvolumen deutlich über den Durchschnitt trieb.
Gleichzeitig hob Mizuho das Kursziel von 390 auf 480 Dollar an. Die Analysten begründen ihren Optimismus mit der Erwartung, dass die Preise für NAND-Speicher im Jahr 2026 aufgrund von Angebotsengpässen signifikant steigen könnten. TrendForce prognostiziert bereits für das erste Quartal 2026 Preisanstiege von über 60 Prozent bei Server-DRAM, was die Margen der großen Produzenten stützen dürfte.
Alles ausverkauft
Fundamentaler Haupttreiber der Rally bleibt die extreme Knappheit im Markt. Das Management bestätigte kürzlich, dass die gesamte Kapazität für HBM-Chips für das Kalenderjahr 2026 bereits vertraglich verkauft ist. Diese Verknappung deckt sich mit Warnungen der Konkurrenten Samsung und SK Hynix, die Engpässe bis ins Jahr 2027 erwarten.
Mit der aktuellen Bewertung preisen Investoren das durch den KI-Infrastrukturausbau getriebene Umsatzwachstum aggressiv ein. Ob die hohen Erwartungen erfüllbar bleiben, wird sich voraussichtlich am 18. März zeigen, wenn Micron die nächsten Quartalszahlen präsentiert.
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