Ein kurzer Satz kann an der Börse viel bewegen. Genau das passierte heute, als der CFO auf einer Investorenkonferenz Berichte zur nächsten High-Bandwidth-Memory-Generation HBM4 geradezog. Für Anleger war das vor allem ein Signal: Beim Schlüsselthema KI-Speicher will Micron keine Missverständnisse stehen lassen.

CFO kontert „unpräzise“ HBM4-Berichte

Auf der Wolfe Research Auto, Auto Tech and Semiconductor Conference (heute, 11. Februar 2026) nahm der Finanzchef Stellung zu dem, was er als „inaccurate reporting“ rund um HBM4 bezeichnete. Die Klarstellung traf einen Nerv, denn rund um HBM ist der Markt derzeit extrem aufmerksam: Diese Speicherchips sind ein zentrales Puzzleteil für KI-Infrastruktur, weil sie eng mit leistungsfähigen GPUs zusammenspielen.

Die Kursreaktion fiel entsprechend positiv aus – in einem Umfeld, in dem schon kleine Zweifel an Technologie-Roadmaps schnell für Unruhe sorgen können. Was heißt das konkret? Vor allem, dass Micron bemüht ist, die eigene Positionierung im HBM-Wettlauf sauber zu erklären, statt Spekulationen laufen zu lassen.

Warum HBM gerade so wichtig ist

Der Rückenwind kommt nicht nur aus der Kommunikation, sondern aus der Marktlage. Analysten sprechen von einem „Memory-Supercycle“: Große Tech-Konzerne treiben ihre KI-Investitionen hoch – und damit den Bedarf an Speicher- und Storage-Lösungen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Micron?

Ein entscheidender Punkt: Die DRAM-Versorgung soll laut Brancheneinschätzungen bis 2027 und sogar bis in 2028 hinein angespannt bleiben. Diese Knappheit verschiebt das Kräfteverhältnis zugunsten der Hersteller, weil Preissetzungsspielraum entsteht. Bei HBM kommt hinzu, dass die Produktion besonders „silizium-intensiv“ ist – was die Kapazitäten zusätzlich begrenzt. Für 2026 wird erwartet, dass KI-Rechenzentren einen Großteil der weltweiten HBM-Produktion aufnehmen.

Wichtige Fakten aus dem Quelltext:
- Event: CFO äußert sich heute zu Berichten über HBM4
- Treiber: Stark steigende HBM-Nachfrage für KI-Anwendungen
- Branchentrend: DRAM-Angebot bleibt voraussichtlich bis 2027/2028 knapp
- Q1 GJ 2026: Umsatz 13,64 Mrd. USD, GAAP-Nettogewinn 5,24 Mrd. USD

Analysten ziehen nach – mit Begründung

Die aktuelle Gemengelage spiegelt sich auch in den Kurszielen: Deutsche Bank erhöhte gestern das Kursziel und verwies auf einen Speicherboom, den viele Investoren noch nicht vollständig einpreisten. Als Begründung nannte die Bank außerdem, dass neue DRAM-Fabs mindestens zwei Jahre Anlaufzeit brauchen – schnelle Entspannung auf der Angebotsseite ist also kaum zu erwarten. Zuvor hatte diese Woche bereits UBS ihr Kursziel angehoben.

An der Börse bleibt Micron trotz der heutigen leichten Tagesdelle insgesamt klar im Aufwärtstrend: Seit Jahresanfang liegt die Aktie laut den vorliegenden Daten rund 23,5% im Plus. Entscheidend für die nächsten Wochen wird sein, ob das Unternehmen die HBM-Dynamik operativ weiter untermauert – und die Story nicht nur über Kommentare, sondern über greifbare Fortschritte in einem engen Markt bestätigt.

Micron-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Micron-Analyse vom 11. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Micron-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Micron-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Micron: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...