Micron Aktie: Samsung prescht vor
Samsung Electronics bringt seine nächste Generation von High-Bandwidth-Memory-Chips (HBM4) schneller auf den Markt als ursprünglich geplant. Für Micron Technology bedeutet das: Ein wichtiger Konkurrent könnte sich im lukrativen Geschäft mit KI-Speicherchips einen Vorsprung sichern. Die Aktie reagierte am Montag mit Verlusten.
Samsung beschleunigt HBM4-Produktion
Berichte aus Südkorea zufolge will Samsung die Massenproduktion seiner HBM4-Chips zeitgleich mit dem Start neuer KI-Beschleuniger von Großkunden wie Nvidia aufnehmen. Das setzt Micron unter Zugzwang, das ebenfalls auf die hochmargigen Speicherchips setzt. Im jüngsten Quartalsausblick hatte Micron angekündigt, die HBM4-Produktion im zweiten Quartal 2026 hochzufahren – Samsung könnte nun früher liefern.
HBM-Chips sind unverzichtbar für leistungsstarke KI-Prozessoren. Sie ermöglichen die schnelle Datenverarbeitung, die für Training und Betrieb großer KI-Modelle nötig ist. Wer diese Speicherchips früher und in größeren Mengen liefern kann, verschafft sich einen klaren Wettbewerbsvorteil.
Starke Nachfrage trifft auf verschärften Wettbewerb
Trotz des aktuellen Gegenwinds bleibt die grundsätzliche Lage für Speicherhersteller robust. Die KI-Welle treibt die Nachfrage nach DRAM und NAND-Speicher auf Rekordniveau. Globale Halbleiterverkäufe sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen, getrieben von Rechenzentren und KI-Anwendungen.
Am Markt herrschten zuletzt Engpässe, die Preise für Speicherchips zogen Ende 2025 kräftig an. Analysten erwarteten weitere Preissteigerungen für Anfang 2026. Micron selbst hatte erklärt, dass die Nachfrage nach HBM-Produkten für 2026 das Angebot bereits übersteigt. Samsung könnte mit seinem beschleunigten Zeitplan nun Marktanteile gewinnen, die Micron entgehen.
Entscheidende Wochen stehen bevor
Am 11. Februar nimmt Micron an der Wolfe Research Auto, Auto Tech and Semiconductor Conference teil. Ende März folgen die Zahlen für das zweite Quartal 2026. Investoren werden genau verfolgen, wie sich der verschärfte Wettbewerb auf Auftragsvolumen und Margen auswirkt – und ob Micron seine Produktionspläne anpassen kann, um mit Samsung Schritt zu halten.
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