Metaplanet Aktie: Ausblick dreht
Metaplanet versucht nach einem schwierigen Jahr die Kurve zu bekommen. Neue Prognosen für das Geschäftsjahr 2026 und angekündigte Dividenden bei Vorzugsaktien sorgen wieder für Aufmerksamkeit. Gleichzeitig zeigt der Blick auf die Bewertung: Der frühere Hype-Aufschlag auf die Bitcoin-Bestände ist fast verschwunden – und genau das verändert die Ausgangslage für die Aktie.
Verlust 2025, deutlich bessere Prognose
Für das Geschäftsjahr 2025 meldete Metaplanet Mitte Februar einen Umsatz von 8.905 Mio. Yen, unterm Strich stand jedoch ein Nettoverlust von 95.046 Mio. Yen. Treiber waren laut Präsentation vor allem nicht realisierte Wertminderungen auf die Bitcoin-Bestände, nachdem der Bitcoin-Preis deutlich von den Hochs aus Oktober 2025 zurückkam.
Heute legte das Unternehmen dann einen optimistischeren Ausblick für das bis zum 31. März 2026 laufende Geschäftsjahr vor: Erwartet werden 16.000 Mio. Yen Umsatz und ein operativer Gewinn von 11.400 Mio. Yen. Damit stellt Metaplanet eine klare operative Wende in Aussicht – zumindest auf dem Papier.
Zusätzlich veröffentlichte das Unternehmen eine quartalsweise Dividenden-Guidance für seine Class-B-Vorzugsaktien für 2026. Das unterstreicht, dass Vorzugsaktionäre planbare Ausschüttungen erhalten sollen, während Inhaber der Stammaktien weiter mit Verwässerung durch laufende Warrant- und Aktienprogramme leben müssen.
Bewertungsaufschlag schrumpft deutlich
Auffällig ist die Entwicklung der sogenannten mNAV-Kennzahl (Market-to-Net Asset Value). Sie setzt die Marktkapitalisierung ins Verhältnis zum Wert der Bitcoin-Bestände. Laut einer Analyse liegt dieser Wert inzwischen nur noch knapp über dem 1-fachen. Zum Vergleich: Anfang 2025 wurden laut derselben Analyse Werte von über 10x erreicht, 2024 sogar über 20x.
Der Einbruch passt zum schwächeren Sentiment rund um Bitcoin-Treasury-Modelle. Innerhalb von sechs Monaten verlor die Aktie laut Kursdaten mehr als 60%. Ähnliche Rückgänge gab es auch beim US-Pendant Strategy (ehemals MicroStrategy).
Wie wichtig ist das? Weil Metaplanets zentraler Finanzierungshebel – „moving strike warrants“ – laut der Analyse vor allem in Bullenmärkten funktioniert, wenn höhere Kurse die Ausübung der Warrants attraktiv machen. In der aktuellen Lage habe sich dieser Mechanismus stark verlangsamt. Als Reaktion setzt Metaplanet dem Bericht zufolge stärker auf unbefristete Vorzugsaktien, um auch in schwächeren Marktphasen Kapital aufnehmen zu können.
Bitcoin-Bestand, Kostenbasis, Transparenz
Metaplanet hält laut Analyse mehr als 35.100 Bitcoin und zählt damit zu den größten Bitcoin-Treasury-Unternehmen weltweit. Für den Aufbau der Position flossen demnach rund 3,8 Mrd. US-Dollar, der Durchschnittspreis lag bei etwa 107.000 US-Dollar je Bitcoin.
CEO Simon Gerovich äußerte sich Anfang Februar öffentlich zu Kritikpunkten. Er verwies darauf, dass Wallet-Adressen über ein Live-Dashboard für Aktionäre einsehbar seien, und nannte zudem einen Anstieg der Kennzahl „Bitcoin je Aktie“ um mehr als 500% im Jahr 2025.
Einen neuen Bitcoin-Kauf im Jahr 2026 hat das Unternehmen laut Bericht bislang nicht bekannt gegeben.
Zum Handel: In Tokio schloss die Aktie am 18. Februar bei 326 Yen. Die 52-Wochen-Spanne von 291 bis 1.930 Yen unterstreicht die hohe Volatilität seit Einführung der Bitcoin-Treasury-Strategie. In den USA wurde der Titel im OTC-Handel zuletzt am 20. Februar bei 2,04 US-Dollar gehandelt.
Metaplanet-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Metaplanet-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Metaplanet-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Metaplanet-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Metaplanet: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








