Die Papiere von Almonty Industries kletterten am Donnerstag auf ein neues 52-Wochen-Hoch und erreichten im Handelsverlauf 17,31 US-Dollar. Während explodierende Wolfram-Preise und der operative Hochlauf der Sangdong-Mine die Bewertung treiben, stellen sich Marktteilnehmer die Frage: Ist diese massive Neubewertung nachhaltig oder droht nach dem steilen Anstieg eine Korrektur? Die Fundamentaldaten liefern klare Hinweise.

Preissprung durch Angebotsknappheit

Treibende Kraft der Rally ist eine fundamentale Verschiebung im globalen Markt. Laut einer Analyse von Couloir Capital kletterten die Referenzpreise für Ammoniumparatungstat (APT) zuletzt auf über 1.000 US-Dollar pro metrischer Tonne (MTU). Experten erhöhten daraufhin ihre langfristige Preisprognose drastisch von 450 auf 800 US-Dollar je MTU und verwiesen auf die hohe Nachfrage aus dem Rüstungssektor bei gleichzeitig sinkendem Angebot.

Verschärft wird die Situation durch chinesische Exportkontrollen, die seit 2025 greifen. China kontrolliert schätzungsweise bis zu 80 Prozent des weltweiten Angebots. Daten von BMO Capital Markets zeigen, dass bestimmte Wolfram-Ausfuhren Ende 2025 zeitweise komplett zum Erliegen kamen. Angesichts leerer Lagerbestände ist auch für das Jahr 2026 keine Entspannung auf der Angebotsseite in Sicht.

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Operativer Durchbruch in Südkorea

Almonty profitiert als westlicher Produzent direkt von dieser geopolitischen Gemengelage. Im Dezember 2025 startete das Unternehmen den kommerziellen Abbau im Flaggschiff-Projekt Sangdong in Südkorea. Dieser Standort gilt als strategisch essenziell, um eine von China unabhängige Lieferkette für die USA und deren Verbündete zu sichern. Der schrittweise Ausbau zur vollen Produktionskapazität verläuft nach Plan und soll bis 2027 abgeschlossen sein.

Parallel dazu treibt der Konzern weitere Projekte voran, darunter das Molybdän-Projekt in Sangdong sowie die Wiederinbetriebnahme der Mine in Montana, die für die zweite Jahreshälfte 2026 anvisiert ist.

Analysten heben Kursziele an

Die Kombination aus steigenden Rohstoffpreisen und operativem Fortschritt führte zu einer Reihe von positiven Analystenkommentaren. DA Davidson hob das Kursziel Anfang Februar von 12,00 auf 18,00 US-Dollar an, gefolgt von B. Riley Financial, die ihr Ziel auf 17,00 US-Dollar nach oben korrigierten. Der Markkonsens liegt derzeit bei einer Kaufempfehlung ("Moderate Buy").

Zentral für die weitere Kursentwicklung sind nun die nächsten operativen Meilensteine. Investoren blicken gespannt auf den 19. März 2026: An diesem Datum wird Almonty voraussichtlich die nächsten Quartalszahlen vorlegen, die erste konkrete Einblicke in die Ertragskraft der angelaufenen Sangdong-Produktion geben dürften.

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