Metaplanet Aktie: Ärgerliches Missgeschick!
Der Bitcoin-Fokus von Metaplanet bleibt ein zweischneidiges Schwert. Zwar wachsen die operativen Zahlen rasant. Doch der jüngste Rückgang beim Bitcoin-Kurs drückt die Bilanz – und zwingt Analysten zu einer deutlich vorsichtigeren Bewertung.
Benchmark hat heute sein Kursziel für Metaplanet von 2.400 auf 1.100 Yen gesenkt. Das „Buy“-Rating blieb trotzdem bestehen. Wie passt das zusammen?
Kursziel runter – „Buy“ bleibt
Die Analysten begründen die Anpassung mit dem Einfluss des Bitcoin-Preisrutsches auf die ausgewiesenen Ergebnisse. Metaplanet hält Bitcoin als zentrales Treasury-Asset. Damit hängen die Finanzzahlen stark an der Krypto-Volatilität.
Zum Ende des Geschäftsjahres (31. Dezember 2025) lagen die Bestände bei 35.102 BTC. Weil nach japanischen Bilanzierungsregeln digitale Vermögenswerte zum Marktwert bewertet werden müssen, schlagen Kursbewegungen direkt auf den Abschluss durch – auch ohne Verkauf.
Hoher Verlust durch Bewertungsminus
Für das Geschäftsjahr 2025 meldete Metaplanet einen Nettoverlust von rund 95 Milliarden Yen (etwa 619 Millionen US-Dollar). Treiber war laut Bericht vor allem ein nicht zahlungswirksamer Bewertungsrückgang auf die Bitcoin-Bestände. Der Bitcoin-Rückgang nach den Hochs Ende 2025 führte damit zu hohen Buchverlusten.
Operativ stark – trotz Krypto-Gegenwind
Abseits der Bewertungseffekte zeigte das operative Geschäft deutliches Wachstum. 2025 stieg der Umsatz um 738% auf 8,91 Milliarden Yen. Der operative Gewinn legte um 1.695% auf 6,29 Milliarden Yen zu.
Als wesentlichen Grund nannte das Unternehmen sein Geschäft rund um „Bitcoin Income Generation“. Dabei setzt Metaplanet auf Optionen und weitere Rendite-Strategien, um Erträge zu erzielen, ohne den Kernbestand an Bitcoin zu verkaufen.
Für 2026 stellt das Management weiteres operatives Wachstum in Aussicht: Erwartet werden 16 Milliarden Yen Umsatz und 11,4 Milliarden Yen operativer Gewinn. Gleichzeitig verteidigte die Führung öffentlich die Strategie und verwies auf Transparenz bei Bitcoin-Käufen und Finanzierungsstrukturen.
Im Markt spiegelt sich diese Gemengelage bereits wider: Trotz operativer Dynamik stand die Aktie zuletzt unter Druck und notierte laut Bericht in der Nähe von Tiefs, die seit dem Start der Bitcoin-zentrierten Strategie im Jahr 2024 nicht mehr gesehen wurden.
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