Meta Aktie: Wirtschaftlich gesehen...
Bill Ackman setzt auf Meta – und das in großem Stil. Während sich viele Investoren angesichts der massiven KI-Investitionen zurückhalten, baut der Milliardär eine Beteiligung auf. Gleichzeitig treibt der Konzern seine Infrastruktur-Offensive mit einem 10-Milliarden-Dollar-Datenzentrum voran.
Pershing Square investiert Milliarden
Ackmans Pershing Square Capital Management hat eine Position in Meta aufgebaut, die 10% des Fondskapitals ausmacht. Das geht aus der jährlichen Investorenpräsentation am Mittwoch hervor.
Der Hedgefonds sieht die Aktie als „deutlich unterbewertet" an. Die Bewertung von rund 22 mal den erwarteten Gewinnen der kommenden zwölf Monate sei attraktiv – vor allem im Vergleich zu Alphabet, Apple und Nvidia.
Kernargumente von Pershing Square:
- Markt unterschätzt langfristiges KI-Potenzial
- Bewertung günstig gegenüber Tech-Konkurrenten
- Position im vierten Quartal 2025 aufgebaut
Ackman positioniert sich damit gegen den vorherrschenden Trend. Viele Anleger zeigen sich besorgt über die angekündigten KI-Ausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar für 2026.
10-Milliarden-Projekt nimmt Fahrt auf
Am selben Tag erfolgte der Spatenstich für ein gigantisches Datenzentrum in Lebanon, Indiana. Die Anlage soll nach Fertigstellung eine Kapazität von 1 Gigawatt liefern – genug, um etwa 800.000 Haushalte zu versorgen.
Rachel Peterson, Vice President für Datenzentren bei Meta, rechnet mit der Inbetriebnahme Ende 2027 oder Anfang 2028. Das Unternehmen finanziert die vollen 10 Milliarden Dollar sowie die notwendigen Infrastruktur-Upgrades aus eigener Tasche.
Das Indiana-Projekt ist Teil einer umfassenden Expansionsstrategie. Meta kündigte im November an, über drei Jahre 600 Milliarden Dollar in US-Infrastruktur und Arbeitsplätze zu investieren. Dazu gehören auch eine 27-Milliarden-Finanzierung mit Blue Owl Capital für ein 2-Gigawatt-Zentrum in Louisiana und 1,5 Milliarden Dollar für eine Anlage in Texas.
Aktie unter Druck
Die Meta-Aktie schloss am 11. Februar bei 668,69 Dollar. Über die vergangenen zwölf Monate verzeichnet der Titel ein Minus von rund 16%.
Die Ausgaben-Guidance belastet trotz starker Fundamentaldaten: Im vierten Quartal 2025 wuchs der Umsatz um 25% auf 59,89 Milliarden Dollar, die Betriebsmarge erreichte 40%. Für das Gesamtjahr 2025 stand ein Umsatz von 200,97 Milliarden Dollar zu Buche.
Der Baron Durable Advantage Fund merkte an, dass die Kapital- und Betriebsausgaben für 2026 die Erwartungen übertreffen. Die zentrale Frage: Wann zahlen sich die massiven KI-Investitionen aus? Ackman scheint eine klare Antwort zu haben – und setzt entsprechend Kapital ein.
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