Meta Aktie: WhatsApp-Sperre trifft 100 Millionen Nutzer
Russland versucht offenbar, WhatsApp komplett zu blockieren – und das trifft nicht nur über 100 Millionen Nutzer des Messenger-Dienstes, sondern wirft auch Fragen zur Geschäftsstrategie von Meta Platforms auf. Während Moskau den Druck auf ausländische Tech-Konzerne verschärft, profitiert Meta an anderer Stelle vom Boom der Ray-Ban-Smartbrille.
Kreml drängt Nutzer zu staatlicher Überwachungs-App
Die russische Telekommunikationsaufsicht Roskomnadsor hat WhatsApp faktisch aus dem Online-Verzeichnis entfernt. Bereits seit Monaten waren Anrufe nur noch über VPN-Verbindungen möglich, auch Telegram und Apples iMessage wurden eingeschränkt. Meta kritisiert die Blockade scharf: Man werde alles unternehmen, damit die Nutzer verbunden blieben. Der Konzern spricht von einem Versuch, User zu einer "staatlichen Überwachungs-App" namens Max zu drängen.
Kremlsprecher Dmitri Peskow stellte klar: Eine Rückkehr von WhatsApp sei nur möglich, wenn Meta bereit sei, die russische Gesetzgebung einzuhalten und in Dialog zu treten. Der Messenger-Dienst mit seiner Ende-zu-Ende-Verschlüsselung passt nicht ins Konzept Moskaus, das seit Beginn des Ukraine-Krieges die Internetzensur drastisch verschärft hat. Meta selbst wurde als extremistische Organisation eingestuft, Instagram und Facebook sind längst blockiert.
Smartbrille beschert unerwartete Erfolge
Während Meta in Russland vor verschlossenen Türen steht, läuft das Geschäft mit der Ray-Ban Meta Smartbrille überraschend gut. Der französisch-italienische Brillenkonzern EssilorLuxottica meldete für 2025 einen Umsatzsprung von 7,5 Prozent auf 28,5 Milliarden Euro – Analysten hatten weniger erwartet. Das Unternehmen profitierte dabei explizit vom "Hype" um die gemeinsam mit Meta entwickelte Smartbrille.
Der Gewinn des Weltmarktführers für Brillen und Sonnenbrillen stieg um 1,1 Prozent auf 3,16 Milliarden Euro. Die Dividende soll auf 4,00 Euro je Aktie erhöht werden. An der Euronext in Paris schoss die EssilorLuxottica-Aktie daraufhin um 8,81 Prozent nach oben auf 272,90 Euro. Für Meta bedeutet die erfolgreiche Kooperation einen wichtigen Baustein im Hardware-Geschäft abseits der klassischen VR-Brillen.
Die Entwicklung zeigt die Spannweite, in der sich Meta derzeit bewegt: Auf der einen Seite der Verlust eines Marktes mit 100 Millionen Nutzern, auf der anderen Seite unerwartete Erfolge bei Wearables. Russische Unternehmen klagen bereits über Schäden für die Internet-Infrastruktur durch die staatliche Zensur – doch für Meta dürfte der Markt vorerst verloren sein.
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