Mark Zuckerberg macht keine halben Sachen. Mit beeindruckenden Quartalszahlen im Rücken kündigte der Tech-Konzern einen Investitionsplan für 2026 an, der selbst für Silicon-Valley-Verhältnisse gigantisch ist. Doch anders als bei früheren Ausgabenschocks reagierte die Wall Street diesmal euphorisch: Anleger scheinen bereit, die kostspielige Wette auf die totale KI-Dominanz mitzugehen.

Werbegeschäft als Gelddruckmaschine

Die Basis für diese Zuversicht lieferten die harten Zahlen zum abgelaufenen vierten Quartal 2025. Meta steigerte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um satte 24 Prozent auf 59,89 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten deutlich. Auch der Gewinn pro Aktie kletterte um 11 Prozent auf 8,88 Dollar.

Treibende Kraft hinter diesem Wachstum ist das klassische Werbegeschäft, das durch Künstliche Intelligenz massiv effizienter geworden ist. Die KI-gestützte Plattform "Advantage+" läuft mittlerweile auf Hochtouren und generiert einen Großteil der Werbeeinnahmen. Diese operative Stärke gibt dem Konzern den nötigen finanziellen Spielraum für seine ambitionierten Zukunftspläne.

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135 Milliarden Dollar für die Infrastruktur

Der eigentliche Fokus der Anleger lag jedoch auf der Prognose für die Investitionsausgaben (CapEx) im Jahr 2026. Meta plant, zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar auszugeben – eine Steigerung von rund 73 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese gewaltigen Summen fließen primär in die "Meta Superintelligence Labs" und die nötige Rechenzentrum-Infrastruktur.

Dass die Aktie nach diesen Nachrichten in der Spitze über 8 Prozent zulegte und aktuell bei gut 710 USD in Reichweite des 52-Wochen-Hochs notiert, liegt am Kontext: Meta verbrennt das Geld nicht ziellos, sondern investiert in eine Technologie, die bereits jetzt das Kerngeschäft befeuert. Zudem prognostiziert das Unternehmen, dass Kapazitätsengpässe bis weit ins Jahr 2026 bestehen bleiben, was die Notwendigkeit dieser Ausgaben unterstreicht.

Ausblick schlägt Erwartungen

Ein weiterer Grund für die positive Marktstimmung ist der starke Umsatzausblick. Für das erste Quartal 2026 stellt Meta Einnahmen zwischen 53,5 und 56,5 Milliarden Dollar in Aussicht, was deutlich über den Konsensschätzungen von rund 51,3 Milliarden Dollar liegt.

Das Management hat 2026 zum Schlüsseljahr für die Entwicklung "persönlicher Superintelligenz" erklärt. Trotz der massiv steigenden Kosten für Infrastruktur und KI-Personal geht Meta davon aus, das operative Ergebnis im Vergleich zu 2025 weiter zu steigern. Als Risikofaktor bleiben jedoch laufende juristische Verfahren in den USA und der EU bestehen, die im Jahresverlauf zu finanziellen Belastungen führen könnten.

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