Meta Platforms Aktie: Massive KI-Wette
Meta Platforms meldet sich mit Macht zurück. Das Unternehmen übertraf im vierten Quartal 2025 nicht nur die Gewinnerwartungen, sondern lieferte auch einen Ausblick, der auf eine beschleunigte Wachstumsdynamik hindeutet. Während das Kerngeschäft mit Werbung floriert, bereitet CEO Mark Zuckerberg die Anleger auf eine neue Phase vor: Um die Vorherrschaft bei der künstlichen Intelligenz zu sichern, sollen die Investitionen im laufenden Jahr drastisch steigen.
Werbegeschäft finanziert Zukunftspläne
Der Konzern konnte seinen Umsatz im Abschlussquartal um 24 Prozent auf 59,89 Milliarden Dollar steigern und ließ damit die Analystenschätzungen hinter sich. Auch der Gewinn pro Aktie übertraf mit 8,88 Dollar die Prognosen deutlich. Verantwortlich für diesen Schub ist erneut das klassische Werbegeschäft, das fast 97 Prozent der Gesamterlöse ausmacht.
Meta profitierte dabei von einer Kombination aus höherer Reichweite und steigenden Preisen. Die Zahl der ausgespielten Anzeigen kletterte um 18 Prozent, während der Durchschnittspreis pro Anzeige um 6 Prozent anzog. Diese solide Basis im operativen Geschäft verschafft dem Management den nötigen Spielraum für extrem kostspielige Zukunftsprojekte. Die Aktie notiert aktuell bei rund 707 US-Dollar und damit nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 719 US-Dollar.
Investitionen verdoppeln sich fast
Der wohl wichtigste Aspekt für die langfristige Bewertung der Aktie ist die angekündigte Kapitalallokation für 2026. Meta plant Investitionsausgaben (CapEx) zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar – ein gewaltiger Sprung im Vergleich zu den 72,2 Milliarden Dollar im Jahr 2025.
Das Management begründet diesen Anstieg mit dem Ausbau der Infrastruktur für die "Meta Superintelligence Labs" und das Kerngeschäft. Die Gesamtausgaben dürften 2026 auf bis zu 169 Milliarden Dollar steigen, getrieben durch technische Infrastruktur und Personal im KI-Bereich. Auch die Sparte Reality Labs bleibt ein Zuschussgeschäft: Der operative Verlust weitete sich im vierten Quartal auf 6,02 Milliarden Dollar aus. Das Management erwartet, dass diese Verluste im laufenden Jahr ihren Höhepunkt erreichen werden.
Ausblick signalisiert Stärke
Trotz der enormen Kostenpläne beruhigte der Ausblick die Gemüter an der Wall Street. Für das erste Quartal 2026 stellte Finanzchefin Susan Li einen Umsatz zwischen 53,5 und 56,5 Milliarden Dollar in Aussicht. Das würde einem Wachstum von 26 bis 34 Prozent entsprechen und liegt deutlich über den bisherigen Markterwartungen.
Diese Prognose untermauert die These, dass die KI-gestützte Optimierung von Werbung bereits Früchte trägt und die Nachfrage stabil bleibt. Die nächste Bewährungsprobe für diese Strategie steht am 29. April 2026 an, wenn Meta die Bücher für das erste Quartal öffnet.
Meta-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Meta-Analyse vom 2. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Meta-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Meta-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Meta: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








