Newmont Aktie: Wende nach Gold-Schock
Die Nominierung von Kevin Warsh als neuer Fed-Chef löste zunächst Panik am Goldmarkt aus und riss auch Minenwerte wie Newmont massiv in die Tiefe. Doch der historische Kursrutsch, der Gold den schlimmsten Tagesverlust seit 2013 bescherte, könnte sich als voreilige Überreaktion erweisen. Während sich der Staub legt, erkennen Analysten nun Chancen und heben ihre Kursziele deutlich an.
Missverständnis um die Geldpolitik
Verantwortlich für den drastischen Einbruch war der Ruf von Kevin Warsh als „Inflationsfalke“. Investoren befürchteten zunächst eine Rückkehr zu einer strafferen Geldpolitik und einem stärkeren US-Dollar, was traditionell als Belastung für zinslose Edelmetalle gilt. Diese Einschätzung wird derzeit am Markt jedoch revidiert.
Neuere Analysen der Positionen von Warsh zeigen ein differenzierteres Bild. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass der designierte Fed-Chef zuletzt für niedrigere Zinsen argumentierte. Seine Begründung: Produktivitätsgewinne durch Künstliche Intelligenz würden eine lockerere Geldpolitik erlauben, ohne die Inflation anzuheizen. Damit liegt er auf einer Linie mit den Forderungen von US-Präsident Trump. Diese Erkenntnis sorgt aktuell für Beruhigung und lässt Qualitätswerte wie Newmont einen Boden finden.
UBS sieht massive Kaufchance
Inmitten dieser Volatilität sendet die Schweizer Großbank UBS ein deutliches Signal der Zuversicht. Die Analysten erhöhten ihr Kursziel für Newmont von 125 auf 160 US-Dollar.
Diese Aufwertung suggeriert, dass die Experten den jüngsten Rücksetzer – die Aktie verlor auf Wochensicht rund 10 Prozent – nicht als fundamentale Trendwende interpretieren. Stattdessen bewerten sie den Dip als Korrektur innerhalb eines strukturellen Bullenmarktes, die für einen Einstieg genutzt werden könnte.
Zahlenwerk rückt in den Fokus
Nachdem der makroökonomische Schock verdaut wird, richten sich die Blicke wieder auf die operativen Fakten. Am 19. Februar, nach US-Börsenschluss, wird Newmont die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 präsentieren.
Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob der Konzern seine Margen und den freien Cashflow stabil halten konnte. Ein starker Bericht würde bestätigen, dass das operative Geschäft von den kurzfristigen Spekulationen am Terminmarkt unberührt ist und könnte den Weg zurück Richtung 52-Wochen-Hoch bei gut 130 US-Dollar ebnen.
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