Meta hat seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und die fallen besser aus als erwartet. Gleichzeitig kündigte CEO Mark Zuckerberg jedoch an, die Investitionen in künstliche Intelligenz massiv hochzufahren. Die geplanten Ausgaben für 2026 dürften die Margen belasten, signalisieren aber auch: Meta setzt alles auf KI.

Starke Zahlen, hohe Erwartungen

Im vierten Quartal 2025 erzielte Meta einen Umsatz von 59,89 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn je Aktie lag bei 8,88 US-Dollar und übertraf damit die Schätzungen der Analysten. Über das gesamte Jahr 2025 summierte sich der Umsatz auf knapp 201 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 22 Prozent entspricht.

Verantwortlich für die positive Entwicklung war vor allem das Werbegeschäft. Meta nutzt KI-gestützte Tools, um Anzeigen gezielter auszuspielen und die Nutzerbindung zu erhöhen. Diese Strategie zahlt sich aus – zumindest kurzfristig.

135 Milliarden für die KI-Infrastruktur

Der Blick nach vorn zeigt allerdings, wohin die Reise geht. Für 2026 plant Meta Investitionsausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: 2025 waren es noch 72,2 Milliarden. Der Großteil der Mittel fließt in den Ausbau der KI-Infrastruktur, insbesondere für die "Meta Superintelligence Labs".

Für das erste Quartal 2026 stellt das Unternehmen Erlöse zwischen 53,5 und 56,5 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Die stark steigenden Ausgaben dürften die Margen belasten – ein Punkt, der Investoren beschäftigt.

Zwischen Wachstum und Risiko

Meta positioniert sich klar als KI-Player. Die Technologie soll nicht nur die Werbeeinnahmen weiter steigern, sondern langfristig neue Geschäftsfelder erschließen. Doch neben den ambitionierten Plänen gibt es auch rechtliche Baustellen: In New Mexico läuft ein Verfahren, das sich mit dem Schutz Minderjähriger auf den Plattformen des Konzerns befasst.

Die Frage für Anleger lautet: Rechtfertigt die KI-Offensive die hohen Ausgaben – oder wird Meta zum Opfer der eigenen Ambitionen? Die Quartalszahlen für Anfang 2026 werden zeigen, ob die Strategie aufgeht.

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