Meta Platforms Aktie: Rekordjagd geht weiter
Meta Platforms liefert ab und straft alle Kritiker Lügen, die ein Ende des Wachstums befürchtet hatten. Der Konzern präsentierte nicht nur Zahlen, die die Erwartungen deutlich übertrafen, sondern kündigte gleichzeitig eine massive Investitionsoffensive für das Jahr 2026 an. Anders als bei früheren Ausgabenerhöhungen reagieren Anleger diesmal nicht mit Skepsis, sondern mit Euphorie, da die Wette auf Künstliche Intelligenz bereits messbare Früchte trägt.
Werbemaschine läuft auf Hochtouren
Die Skepsis scheint verflogen. Mit einem Umsatzsprung von 24 Prozent auf fast 60 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal 2025 untermauert der Social-Media-Gigant seine Dominanz. Auch der Gewinn je Aktie lag mit 8,88 US-Dollar spürbar über den Prognosen der Analysten. Verantwortlich für diesen Schub ist vor allem die wiedererstarkte Werbesparte, die zunehmend durch KI-Tools optimiert wird.
Besonders die Monetarisierung neuer Formate greift: Die KI-gestützten Video-Tools erreichten im Schlussquartal bereits eine Umsatz-Run-Rate von 10 Milliarden US-Dollar. Auch WhatsApp entwickelt sich zur Cashcow, wobei das kostenpflichtige Messaging die Marke von 2 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz überschritt.
Massive Investitionen geplant
Um diesen technologischen Vorsprung zu halten, nimmt CEO Mark Zuckerberg extrem viel Geld in die Hand. Für das laufende Jahr 2026 kündigte das Unternehmen Kapitalausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden US-Dollar an – ein gewaltiger Sprung im Vergleich zu den rund 72 Milliarden im Vorjahr.
Der Fokus liegt klar auf dem Ausbau der Rechenzentren und der Infrastruktur für die "Meta Superintelligence Labs". Der entscheidende Unterschied zur Vergangenheit: Investoren sehen nun eine direkte Korrelation zwischen den Ausgaben und dem Umsatzwachstum. Die operative Marge mag durch die Kosten unter Druck geraten, doch das absolute operative Ergebnis soll laut Unternehmensangaben weiter steigen.
Prognose überzeugt
Dass die Strategie aufgeht, zeigt der Ausblick. Für das erste Quartal 2026 stellt Meta Erlöse zwischen 53,5 und 56,5 Milliarden US-Dollar in Aussicht, was die Konsensschätzungen der Wall Street deutlich übertrifft. Währungseffekte dürften dabei zusätzlichen Rückenwind liefern.
An der Börse wird dieser Optimismus honoriert. Die Aktie notiert mit einem Schlusskurs von 718,10 US-Dollar praktisch auf ihrem Allzeithoch von 719,00 US-Dollar. Die charttechnische Stärke wird durch den deutlichen Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von über 17 Prozent untermauert.
Trotz der operativen Stärke bleiben Risiken bestehen. Insbesondere in der Europäischen Union und den USA sieht sich der Konzern weiterhin juristischen und regulatorischen Hürden gegenüber, die zu materiellen Belastungen führen könnten. Solange jedoch die Werbeeinnahmen die massiv steigenden Infrastrukturkosten kompensieren, dürften diese Themen für die Marktstimmung vorerst zweitrangig bleiben.
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