Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin hat seine Investoren mit starken Quartalszahlen und einer optimistischen Prognose überzeugt. Im Mittelpunkt steht ein Mega-Deal mit dem Pentagon: Die Produktion von THAAD-Abwehrraketen soll vervierfacht werden. Der Auftragsbestand erreicht einen historischen Höchststand.

Starke Zahlen und ambitionierte Ziele

Im vierten Quartal 2025 steigerte Lockheed Martin den Umsatz um 9 Prozent auf 20,3 Milliarden Dollar. Für das Gesamtjahr 2025 verbuchte der Konzern 75 Milliarden Dollar Erlöse. Noch wichtiger für Anleger: Die Prognose für 2026 fällt deutlich optimistisch aus.

Das Management erwartet Umsätze zwischen 77,5 und 80 Milliarden Dollar. Beim Gewinn je Aktie rechnet der Konzern mit 29,35 bis 30,25 Dollar. Der freie Cashflow soll sich auf 6,5 bis 6,8 Milliarden Dollar belaufen. Diese Zahlen unterstreichen das Vertrauen in die kommenden Monate.

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Produktion wird massiv ausgebaut

Kern der jüngsten Ankündigungen ist ein Rahmenvertrag mit dem Pentagon zur Raketenabwehr. Die Jahresproduktion von THAAD-Abfangraketen soll über sieben Jahre von 96 auf 400 Einheiten steigen – eine Vervierfachung der Kapazität.

Um diese Expansion zu stemmen, errichtet Lockheed Martin ein neues Produktionszentrum in Camden, Arkansas. CEO Jim Taiclet kündigte an, die Investitionsausgaben 2026 auf 2,5 bis 2,8 Milliarden Dollar zu erhöhen. Der Konzern reagiert damit auf die gestiegene Nachfrage nach Verteidigungssystemen und baut seine Infrastruktur gezielt aus.

Rekord-Auftragsbestand sichert Zukunft

Besonders bemerkenswert: Der Auftragsbestand kletterte auf 194 Milliarden Dollar – ein neuer Höchststand. Das entspricht dem 2,5-fachen des Jahresumsatzes und verschafft dem Unternehmen eine außergewöhnliche Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Diese Auftragslage bildet das Fundament für die angehobene Prognose.

Die Aktie reagierte mit deutlichen Kursgewinnen und stieg in den Handelstagen nach der Veröffentlichung um über 5 Prozent auf Niveaus oberhalb von 620 Dollar. Die Kombination aus soliden Quartalsergebnissen, ambitionierter Zukunftsprognose und dem langfristigen Produktionsauftrag überzeugte die Investoren.

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