Lockheed Martin ist offiziell als einer von drei Hauptauftragnehmern des US-amerikanischen Golden-Dome-Raketenabwehrprogramms bestätigt worden — und das zu einem Zeitpunkt, an dem das Programm gerade um 10 Milliarden Dollar auf insgesamt 185 Milliarden Dollar aufgestockt wurde. Gleichzeitig gelang dem Rüstungskonzern ein erfolgreicher Flugtest einer weiterentwickelten Präzisionsrakete. Zwei Meilensteine innerhalb weniger Tage.

Golden Dome: Lockheed übernimmt die Steuerzentrale

Am 17. März 2026 bestätigte das US-Verteidigungsministerium die erweiterte Auftragsstruktur für Golden Dome. Lockheed Martin, RTX und Northrop Grumman bilden gemeinsam mit sechs weiteren Unternehmen ein Konsortium, das die sogenannte Command-and-Control-Schicht des Systems entwickelt — jene Software-Infrastruktur, die sämtliche Sensoren, Abfangsysteme und Kommandostrukturen miteinander verbindet.

Die zusätzlichen 10 Milliarden Dollar fließen vor allem in weltraumgestützte Fähigkeiten, darunter Systeme zur Erkennung und Verfolgung ballistischer und hypersonischer Bedrohungen. Bis zum Sommer 2028 soll eine erste einsatzfähige Kapazität demonstriert werden. Das vollständige Zielsystem ist auf einen Zeithorizont von rund zehn Jahren ausgelegt.

Unabhängige Analysten gehen davon aus, dass die Gesamtkosten über eine 20-jährige Laufzeit deutlich über den aktuell veranschlagten 185 Milliarden Dollar liegen könnten — was die langfristige Umsatzbedeutung für die beteiligten Unternehmen erheblich verstärkt.

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PrSM Increment 2: Rakete trifft bewegliche Seeziele

Bereits am 12. März hatte Lockheed einen separaten Erfolg vermeldet. Beim ersten Flugtest der Precision Strike Missile (PrSM) Increment 2 traf die Rakete nach einem 350-Kilometer-Flug, abgefeuert aus einem HIMARS-System, ein bewegliches Seeziel — eine Fähigkeit, die die bisherige Landangriffsmission des Systems erheblich erweitert.

Der neue Suchkopf kann zeitkritische, mobile Ziele erfassen und ist rückwärtskompatibel mit bestehenden HIMARS- und M270A2-Werfern. Das vereinfacht die Logistik und beschleunigt den Weg zur Serienreife. Lt. Gen. Frank Lozano, zuständig für Beschaffung im Bereich Artillerie, plant den Kauf der ersten zehn Increment-2-Suchköpfe bereits für Juni oder Juli dieses Jahres.

Starke Ausgangslage

Die jüngsten Entwicklungen fügen sich in ein insgesamt robustes Bild. Lockheed schloss das Jahr 2025 mit einem Auftragsbestand von 194 Milliarden Dollar ab — ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf 75 Milliarden Dollar, der Nettogewinn lag bei 5 Milliarden Dollar. Für 2026 erwartet das Unternehmen Erlöse zwischen 77,5 und 80 Milliarden Dollar.

Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 30 Prozent zugelegt und notiert damit deutlich über ihren gleitenden Durchschnittswerten. Mit der formalen Aufnahme in das Golden-Dome-Konsortium sichert sich Lockheed eine Position im wohl bedeutendsten US-Rüstungsprogramm seit Jahrzehnten — mit entsprechend langem Planungshorizont für künftige Einnahmen.

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