Geopolitische Spannungen zwingen das US-Militär zum Handeln. Während die Bestände an Abfangraketen durch Konflikte im Nahen Osten schwinden, plant das Pentagon eine drastische Ausweitung der Produktionskapazitäten. Für den Rüstungskonzern Lockheed Martin bedeutet dies eine völlig neue Größenordnung bei der Fertigung zentraler Waffensysteme.

Leere Lager erzwingen Handeln

Die intensiven Einsätze der vergangenen Monate haben tiefe Löcher in die Munitionsbestände gerissen. Als Reaktion darauf wurden im März Teile des Raketenabwehrsystems THAAD von Südkorea in den Nahen Osten verlegt. Um die kritischen Lagerbestände wieder aufzufüllen, strebt das Verteidigungsministerium nun eine signifikante Erhöhung der Fertigungsraten an.

Geplante Produktionssteigerungen pro Jahr:
- THAAD-Systeme: von 96 auf 400 Einheiten
- PAC-3-Raketen: von 600 auf 2.000 Einheiten
- Tomahawk-Marschflugkörper: auf 1.000 Einheiten

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Neben der Raketenabwehr bleibt auch die F-35-Plattform ein zentraler Baustein der westlichen Verteidigungsstrategie. Dies unterstrichen jüngste Einsätze der norwegischen Luftwaffe während eines NATO-Manövers, bei denen die Tarnkappenjets russische Flugzeuge über europäischem Luftraum abfingen.

Gemischte Signale bei den Finanzen

Operativ präsentiert sich der Konzern wachstumsstark, auch wenn die Zahlen für das vierte Quartal 2025 ein differenziertes Bild lieferten. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 9,1 Prozent auf 20,3 Milliarden US-Dollar und übertraf die Erwartungen leicht. Beim Gewinn pro Aktie von 5,80 US-Dollar verfehlte das Unternehmen jedoch einige der optimistischeren Analystenschätzungen.

An der Börse legte der Titel seit Jahresbeginn bereits um beachtliche 33,54 Prozent zu. Nach dieser Rally gönnte sich die Aktie zuletzt eine kleine Verschnaufpause und ging am Freitag bei 566,40 Euro aus dem Handel, womit sie nur gut zwei Prozent unter ihrem Anfang März erreichten 52-Wochen-Hoch notiert. Marktbeobachter raten derzeit mehrheitlich zum "Halten" der Papiere und sehen das durchschnittliche Kursziel bei 618,95 US-Dollar.

Die weitere Geschäftsentwicklung hängt nun maßgeblich von der politischen Freigabe einer beantragten Zusatzfinanzierung in Höhe von 28,8 Milliarden US-Dollar ab. Sobald diese Mittel fließen, kann der Konzern den Kapazitätsausbau formell einleiten und die hohe Nachfrage bedienen. Unabhängig davon erhalten eingetragene Aktionäre am 27. März die bestätigte Quartalsdividende von 3,45 US-Dollar je Anteilsschein.

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