Heidelberg Materials Aktie: Zwei Stufen rauf
Morgan Stanley hat Heidelberg Materials am Mittwoch gleich um zwei Ratingstufen hochgestuft — von „Underweight" direkt auf „Overweight". Analystin Cedar Ekblom sieht nach der Korrektur der vergangenen Wochen ein klares Einstiegsfenster. Das Kursziel bleibt bei 219 Euro.
Korrektur als Kaufgelegenheit
Hintergrund der Neubewertung ist ein massiver Kursrückgang seit dem Jahreshoch: Vom Rekordhoch Ende Januar fiel die Aktie zeitweise auf unter 160 Euro — ein Rücksetzer von rund einem Drittel. Ekblom wertet diese Bewegung als übertrieben. Sorgen rund um den EU-Emissionshandel bezeichnet sie schlicht als „Lärm".
Was die These stützt: hartnäckig hohe Betonpreise und konsequente Kostensenkungen, die das Margengerüst stabil halten. Für 2026 erwarten Analysten im Schnitt einen Gewinn je Aktie von 13,54 Euro — bei einer Dividende, die von 3,30 auf voraussichtlich 3,94 Euro steigen soll.
KI-Rechenzentren als Nachfragetreiber
Rückendeckung kommt auch von Barclays Capital. Analystin Katherine Hearne bestätigte am Mittwoch ihr „Overweight"-Rating und verwies auf den anhaltenden Bauboom rund um KI-Infrastruktur. Spezialisierte Rechenzentren brauchen Baustoffe — und das dürfte den Absatz des Zementherstellers auf absehbare Zeit stützen. Ein Disruptionsrisiko durch KI für das Kerngeschäft selbst stufen beide Häuser als gering ein.
Die Aktie reagierte auf die Hochstufung mit einem Plus von knapp vier Prozent und schloss bei 170,50 Euro — deutlich über dem Apriltal, aber noch rund 17 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt. Das durchschnittliche Analysten-Kursziel von 252,88 Euro signalisiert, wie groß die Lücke zur Marktmeinung noch ist.
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